Hephata-Jahresempfang mit 130 Gästen

Von der Krankheit zurück ins Leben

Zu Gast bei Hephata: Franz-Josef Wagner hielt gestern einen der Gastvorträge. Foto: privat

Treysa. 130 geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kirche, Diakonie, Vereinen und Gesellschaft kamen gestern zum Jahresempfang der Hephata Diakonie nach Treysa. Während des Jahresempfangs wurde das Jahresmotto vorgestellt: MitMenschen aktiv – miteinander leben lernen. Vor 111 Jahren wurde der Verein gegründet.

In diesem Jahr liegt der Fokus auf der Sozialen Rehabilitation der diakonischen Einrichtung, denn deren Sozialpsychiatrie feiert 25-jähriges Jubiläum. Aus diesem Grund waren das Jahresmotto, das Grußwort von Dekan Christian Wachter sowie die Beiträge der beiden Gastredner auf das Thema psychische und seelische Beeinträchtigungen zugeschnitten. Franz-Josef Wagner aus Trier und Dr. Theo Wessel aus Berlin sprachen zu den Gästen. Dr. Theo Wessel ist Geschäftsführer des Gesamtverbandes für Suchtkrankenhilfe im Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland. In seinem Vortrag „Der steinige Weg zur Inklusion“ hatte Wessel nicht nur die Suchtproblematik im Kopf. Es ging auch um die Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigungen.

Die Sichtweise eines Betroffenen schilderte Franz-Josef Wagner, Vorsitzender des Landesverbandes Psychiatrie-Erfahrener Rheinland-Pfalz. Er erzählte aus seinem Leben mit einer psychischen Erkrankung und den Weg zurück in ein Leben, in dem die Krankheit zwar immer noch präsent ist, aber immer wieder zurückgedrängt werden kann.

Hephata-Dirketorin Pfarrerin Barbara Eschen fasste die Vorträge der Veranstaltung zusammen: „Politik, Wirtschaft, Kirche, Gesellschaft – jeder hat sein Päckchen mit Aufgaben mitbekommen.“

Quelle: HNA

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