Kunsthandwerkermarkt in Borken – Aussteller mit Resonanz nicht zufrieden

Kreative präsentierten sich

Kreatives Hobby: Die Schwestern Regina Zülch (links) und Carmen Gutberlet aus Borken.

Borken. Selbst gefertigter Schmuck, Haarspangen und Individuelles nach Wunsch – das war nur ein Teil des umfangreichen Angebots beim Kunsthandwerkermarkt im Borkener Bürgerhaus.

Die Firma Keramikland aus Felsberg-Hilgershausen fertigt unter anderem Fototassen an. Hoch im Kurs für die kalte Jahreszeit waren in Borken selbst gestrickte Schals, Tücher und Mützen bis zu handgemachten Taschen. Fotografisch hervorragend ins Bild gesetzte Postkarten aus der näheren Heimat gab es ebenso zu kaufen wie Hessenstickereien aus der Schwalm, dazu gedrechselte Kerzenständer und Lampen. Auch bemalte Laubsägearbeiten als Schneemann, Weihnachtsmann, aber auch knuddelige Kuscheltiere waren im Repertoire.

Nicht nur fernsehen

Ausstellerin war zum Beispiel Ute Will aus Edertal-Wellen. Die ehemalige Kunstlehrerin wollte als Pensionärin nicht herumsitzen und fernsehen, sondern etwas gestalten. So entwirft sie ihre Schablonen selbst, sägt die Stücke aus, bearbeitet und bemalt sie.

Die Schwestern Regina Zülch und Carmen Gutberlet aus Borken sind beide berufstätig und suchten für ihre Freizeit ein Hobby, bei dem sie kreativ sein konnten. Da sie handwerklich geschickt sind, entstehen jetzt genähte Produkte, Patchworkarbeiten und Tilda-Produkte (Kreuzstich).

Jutta Böhm aus Battenberg hat zuhause mit dem Nähen begonnen. „Ich habe mir durch mein Hobby meine Selbständigkeit erschaffen, sagt sie voller Stolz und bot ihre Sachen jetzt auch in Borken feil. Bei den knapp drei Dutzend Ausstellern, die ihre Stände im Bürgerhaus aufgebaut hatten, gab es viele schöne Dinge zu erwerben.

Dennoch waren viele der Teilnehmer nicht ganz zufrieden mit der Veranstaltung. Die Resonanz sei nicht so gut gewesen wie erhofft, offenbar sei im Vorfeld zu wenig Werbung für den Markt gemacht worden. (zpb)

Quelle: HNA

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