Im Kreis gibt es nur wenig Topverdiener

Schwalm-Eder. Nur 2294 Haushalte im Schwalm-Eder-Kreis verfügen über ein monatliches Nettoeinkommen von mehr als 7500 Euro. Das geht aus der jüngsten Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (Geomarketing) hervor.

Der Anteil der Topverdiener im Kreis liegt 18 Prozent unter dem Bundesdurchschnitt, erklärte Cornelia Lichtner von der Geomarketing zu der Untersuchung. Die übrige Einkommensstruktur im Kreisgebiet liegt näher am Bundesdurchschnitt. So haben knapp zwölf Prozent der Bewohner ein Nettoeinkommen zwischen 1100 und 1500 Euro in der Tasche – das entspricht nahezu dem Bundesdurchschnitt.

Der Anteil der Einkommensklasse 4000 bis 7500 Euro ist sogar überdurchschnittlich hoch und liegt rund elf Prozent über dem Bundesdurchschnitt, erklärte Lichtner. Bei diesen Gutverdienern landen die 27 Städte und Gemeinden in Schwalm-Eder im Vergleich der 412 Landkreise und kreisfreien Städte auf Rang 150.

Nur 2,77 Prozent der Haushalte haben ein Einkommen, das über der 7500-Euro-Grenze liegt. Auf den ersten Plätzen der Skala finden sich die beiden hessischen Kreise Hochtaunus und Main-Taunus sowie das bayerische Starnberg. Im Ländervergleich schneidet Hessen mit 5,3 Prozent am besten ab. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 3,4 Prozent.

Die Studie dient Unternehmen als Grundlage für Entscheidungen im Marketing und Vertrieb. So werden auf Grundlage statistischer Angaben von 2011 Altersstrukturen, Einkommen sowie die Wohn- und Familiensituation untersucht.

Nach der Studie der Gesellschaft für Konsumforschung lebten im vorigen Jahr im Kreis 183.714 Menschen in 82.850 Haushalten; statistisch kamen auf jeden Haushalt 2,22 Personen.

Quelle: HNA

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare