Kreisparteitag: CDU will die Mehrheit - Kampfansage an die SPD-Hochburgen

Der neue Kreisvorstand der CDU Schwalm-Eder: von links Claudia Ulrich, Mark Weinmeister, Ulrich Fröhlich-Abrecht, Bernd Siebert, Bernhard Lanzenberger, Reinhard Otto und Thomas Schmitz.

Schwalm-Eder. Wenn der CDU-Kandidat bei der Bürgermeisterwahl in Schwalmstadt am 13. Mai oder in einer späteren Stichwahl erfolgreich wäre, dann hätte die CDU im Kreis die Mehrheit bei den Bürgermeistern.

Dann werden 14 der 27 Städte und Gemeinden von Männern geführt, die von der CDU unterstützt worden sind.

Der alte und neue Kreisvorsitzende der CDU, Bundestagsabgeordneter Bernd Siebert aus Gudensberg, verströmte Optimismus beim Kreisparteitag im Fritzlarer Soldatenheim. „Wir haben alle Chancen, das zu erreichen, und noch mehr“, sagte er zu den 132 Delegierten, Es gehe darum, in Zukunft die jahrzehntelange Betonmehrheit der SPD zu beenden.

In seinem Jahresbericht beschrieb Siebert die grundsätzlich gute Lage in Deutschland. „Die Realität ist besser als die politische Diskussion“, betonte er. Deutschland sei aus der Finanz- und Wirtschaftskrise gestärkt hervorgegangen. Die CDU-geführte Regierung habe es hingekriegt, dass Europa der Krise trotze.

Zu wenig thematisiert werde auch die sehr gute Entwicklung in Nordhessen. Siebert erklärte, dass es gelungen sei, den gordischen Knoten bei dem Weiterbau der A 49 zu zerschlagen: Jetzt stünden 220 Mio. Euro für den Bau bis Schwalmstadt zur Verfügung, und der Rest werde auch gebaut.

Ob bei der Energiewende, der inneren Sicherheit oder beim Bildungsland Hessen: Wer sonst als die CDU könne das alles schaffen, fragte er. Die Partei sei bundesweit inzwischen bei fast 40 Prozent in den Umfragen - Grund genug für Optimismus.

Aus dem Kreistag berichtete CDU-Fraktionsvorsitzender und Staatssekretär Mark Weinmeister. Bei der knappen Mehrheit von SPD und FWG seit der Kommunalwahl vor einem Jahr gebe es bessere Chancen für die Opposition, sich mit ihren Themen durchzusetzen.

Es sei Aufgabe seiner Fraktion, konstruktiv die Probleme im Kreis aufzuzeigen und nach Lösungen zu suchen, betonte Weinmeister.

Neuer Kreisvorstand

Für Friedgard Trosse wurde die Homberger CDU-Chefin Claudia Ulrich neu in den Kreisvorstand der CDU Schwalm-Eder gewählt. Der Vorstand besteht aus:

• Kreisvorsitzendem Bernd Siebert, seinen vier Stellvertretern Claudia Ulrich, Reinhard Otto, Thomas Schmitz und Bernhard Lanzenberger; Schatzmeister Ulrich Fröhlich-Abrecht, Schriftführer Jürgen Lepper. Die zwölf Beisitzer sind Rudolf Amert, Wolfgang Berkefeld, Silke Böttcher, Christopher Diehl, Madelaine Foet, Heinrich Hesse, Katharina Kothe, Claudia Rehs, Rainer Sander, Karsten Schenk, Toni Soller, Stefan Völker.

Von Ulrike Lange-Michael

Quelle: HNA

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