Gefahrenschwerpunkt bei Gudensberg soll umgebaut werden – Flächen gekauft

Kreisel am Metzer Kreuz kommt noch nicht

Gudensberg. Das Metzer Kreuz bei Gudensberg soll seit Jahren einen Kreisverkehr bekommen. Die Stadt hält kontinuierlich Geld im Haushalt für den Umbau bereit.

Die gute Meldung ist, Hessen Mobil hat endlich die nötigen Flächen rund um die Kreuzung erwerben können. Die schlechte Nachricht ist jedoch, dass das ehemalige Amt für Straßen- und Verkehrswesen in diesem Jahr kein Geld für den Umbau bereitstellen kann.

Doch es kommt noch schlimmer: Es sei auch noch nicht sicher, ob im nächsten Jahr gebaut werden könne, sagt Horst Sinemus, Sprecher von Hessen Mobil. „Aus unserer Sicht ist die Kreuzung ein Unfallschwerpunkt. Wir halten seit Jahren das Geld vor und erwarten jetzt vom Land Hessen, das Geld bereitzustellen“, fordert Frank Börner, Gudensbergs Bürgermeister.

Die Baukosten für den Kreisel betragen 290.000 Euro. Außerdem ist eine Radweganbindung in Richtung Metze geplant und eine künstlerische Gestaltung des Mittelteils. Für den Radweg sind nach Angabe von Börner 50.000 Euro veranschlagt und für die Gestaltung weitere 30.000 Euro.

Kunst ist Privatvergnügen

„Für die Radwegeanbindung hoffen wir auf eine 70-prozentige Förderung durch das Land. Die Gestaltung übernehmen wir als Stadt.“ Das sei schließlich Privatvergnügen. Hessen Mobil erarbeite derzeit die Prioritätenliste für das kommende Jahr. Ob der Metzer Kreisel auf der Liste lande, sei nicht abschließend entschieden, sagt Sinemus. „Natürlich berücksichtigen wir in unserer Bewertung, dass es dort immer wieder zu Unfällen kommt. Die Entscheidung liege aber beim hessischen Landtag“, sagt er.

Noch in diesem Jahr wird die Landstraße in Richtung Metze ausgebaut. Der genaue Beginn der Bauarbeiten und die Umleitungsstrecke stehen noch nicht fest.

Quelle: HNA

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