Auch Köpfchen gefragt

Kreisentscheid der Feuerwehren: 47 Mannschaften gingen an den Start 

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Stellten sich den Wehren aus dem Kreis: Auch die Feuerwehr aus Knüllwald nahm am Samstag am Entscheid teil, der wieder einmal an der Ziegenhainer Carl-Bantzer-Schule ausgetragen wurde. 

Schwalm-Eder. Die Farben Rot und Blau bestimmten am Samstag das Bild vor der Carl-Bantzer-Schule in Ziegenhain.

Feuerwehrleute aus dem ganzen Schwalm-Eder-Kreis kämpften sich beim Kreisentscheid durch den theoretischen und praktischen Teil der Hessischen Feuerwehrleistungsübung.

Am Ende des Wettkampftages hatte die Mannschaft der Feuerwehr Zella I die Nase vorn. Aus dem Kreisteil Melsungen waren die Körler am erfolgreichsten. Sie landeten auf dem zehnten Platz. 47 Mannschaften gingen an den Start. Mit Einführung der neuen Leistungsübung seien es zwar schon einmal sechzig Mannschaften gewesen, man könne jetzt aber wieder einen leicht positiven Trend feststellen, sagte Cheforganisator Robert Pfalzgraf von dem für Brandschutz zuständigen Fachbereich des Landkreises.

Rettung einer Person

Die Hessische Feuerwehrleistungsübung gliederte sich in zwei Teile. Gefragt waren nicht nur Schnelligkeit und Kraft, sondern auch Köpfchen. Im Praxisteil mussten die Mannschaften eine Person aus einem brennenden Gebäude retten und den Brand bekämpfen. Am Ende hieß es noch Knoten und Stiche anlegen. Vier Feuerwehrleute mussten am Knotenbalken Mastwurf, Schotenstich, Achterknoten und Pfahlstich binden – möglichst schnell und fehlerfrei. Im theoretischen Teil des Wettkampfs kam es auf Fachwissen an.

Das der Leistungsübung zugrunde liegende Szenario sei besonders für Feuerwehren mit geringer Einsatzfrequenz eine gute Übungsmöglichkeit, erklärte Kreisbrandinspektor Thorsten Hertel.

Quelle: HNA

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