Kreissparkasse für Nachwuchsförderung ausgezeichnet

Auszeichnung für gute Ausbildung: Die Arbeitsagentur würdigte die Nachwuchsförderung der Sparkasse von links Sparkassenchef Karl-Otto Winter, Anja Richter von der Arbeitsagentur, der Ausbildungsleiter der Sparkasse Achim Dornsiepen und Arbeitsagentur-Chef Martin Büscher.

Homberg. Wenn das kein dickes Kompliment ist: Die Arbeitsagentur hat am Mittwoch die Kreissparkasse des Schwalm-Eder-Kreises für ihr Engagement in der Ausbildung ausgezeichnet und ihr das Zertifikat für Nachwuchsförderung verliehen.

Martin Büscher, Leiter der Arbeitsagentur in Fritzlar, lobte bei der Verleihung im Dienstleistungszentrum der Sparkasse in Homberg Klarheit und Transparenz der Ausbildung und die vielen Möglichkeiten, die diese für die biete. Eine Folge des demografischen Wandels sei, dass die Ausbildungszahlen sinken. "Es ist längst nicht mehr so, dass man die Anzahl der Auszubildenden findet, die man benötigt", so Büscher.

Deshalb sei es wichtig, dass sich Unternehmen für die Ausbildung stark machten. Die Sparkasse sei vorne dabei, wenn es um gute Ausbildungsergebnisse und Chancen zur Beschäftigung gehe. Von den zwölf Auszubildenden, die im vergangenen Jahr ausgelernt hatten, sind zehn weiterhin im Sparkassen-Team. Besonders sei, dass man bei der Auswahl nicht nur auf die Schulnoten achte, sondern auch auf die Persönlichkeit der Bewerber. "Noten verraten nicht alles", so Büscher. Auch die Zusammenarbeit mit der Arbeitsagentur sei vorbildlich.

Seit 1988 habe die Kreissparkasse im Schwalm-Eder-Kreis 390 junge Menschen ausgebildet, sagte Achim Dornsiepen, der die Auszubildenden betreut. Voraussetzung sei mindestens ein guter Realschulabschluss. Bessere Chancen hätten aber Bewerber mit Fachabitur oder Abitur, erklärte Dornsiepen. Die Ausbildung zum Bankkaufmann dauere zweieinhalb Jahre. Danach könne man die Karriereleiter immer weiter hochklettern, sagte der Vorstandsvorsitzende Karl-Otto Winter. Der heutige Sparkassenchef hatte 1968 als Auszubildender in dem Unternehmen begonnen. Ihm sei es wichtig, dass sich die Sparkasse gut um ihre Auszubildenden kümmere, so Winter.

Während dieser Zeit bekämen die Lehrlinge einen tiefen Einblick in das Unternehmen. Neben der dualen Ausbildung, gibt es ausbildungsbegleitende Angebote, teambildende Aktionen wie ein Outdoortraining, einen Lehr-Abschlusskurs, in dem auf die Prüfung vorbereitet wird, und die Möglichkeit zu einem dreiwöchigem Amerika-Aufenthalt, bei dem man unter anderem in die dortige Bankenwelt hinein schnuppere. Von einer solchen Reise berichtete Johannes Jäger, der ausgelernt hat und übernommen wurde.

Jäger wird sich nun weiterbilden, um auf der Karriereleiter einen weiteren Schritt nach oben zu gelangen. Sogar ein Studium könne sich an die Ausbildung anschließen und werde von der Sparkasse gefördert, so Dornsiepen. "Jeder hat sein Schicksal selbst in der Hand. Die Chancen sind bei uns aber hervorragend."

Quelle: HNA

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