Kreisverkehrswacht sorgte mit Aktionen für Sicherheit auf den Straßen

Schwalm-Eder. Aktionen zur Verkehrssicherheit für Kinder und junge Autofahrer bleiben Schwerpunkte der Arbeit der Kreisverkehrswacht Schwalm-Eder. Das haben Vorsitzender Gerd Daake und Geschäftsführer Siegmar Meibert angekündigt.

Im Vorjahr seien 3595 Teilnehmer vom Kind bis zum Senior angesprochen worden. Dabei leisteten die Mitglieder der Verkehrswacht 2620 Stunden ehrenamtlich Dienst, sagten Meibert und Daake in der Jahreshauptversammlung im Soldatenheim Fritzlar. Die Leistungen für die Verbesserung der Verkehrssicherheit seien mit etwa 45.000 Euro zu bewerten.

Die vier Polizeibeamten der beiden Jugendverkehrsschulen waren 2012 für die Fahrradausbildung an den Grundschulen 1425 Stunden im Einsatz und haben 1665 Schüler ausgebildet. Die Jugendverkehrsschulen erhalten von der Landesverkehrswacht kostenfrei Material für die Fahrradausbildung an den Grundschulen. 1200 Kinder nutzten das „Mobilo” zur Förderung der Motorik.

An Verkehrssicherheitstagen der „Aktion junge Fahrer” nahmen im Vorjahr 800 Schüler teil. Auch diese Aktion – eine Initiative der Deutschen Verkehrswacht und des Bundesverkehrsministeriums – wird fortgesetzt. Dabei werden junge Autofahrer über verkehrssichereres Verhalten informiert, sagte Meibert.

Ein weiterer Schwerpunkt sei die Aktion „Sicherer Schulweg”. Kinder werden über das richtige Verhalten auf dem Schulweg informiert. 657 Kinder haben im Vorjahr teilgenommen. Für Erzieher in den Kindergärten werden Seminare angeboten. „Sicher mobil“ – unter diesem Motto veranstaltet die Kreisverkehrswacht mit Unterstützung des Bundesverkehrsministeriums Aktionen für Autofahrer über 50 Jahre.

Demografischer Wandel

Vom 19. bis 21. April wird sich die Kreisverkehrswacht an der Schwalm-Eder-Schau in Fritzlar beteiligen. Leider mache auch vor den Aktiven der demografische Wandel nicht halt, sagte Geschäftsführer Meibert. Die Kreisverkehrswacht, die nächstes Jahr 40 Jahre alt werde, brauche dringend Unterstützung für die Kinder-, Jugend- und Seniorenprogramme sowie die Vereinsführung. Meibert und Schatzmeister Heinz Siemon beklagten die sinkenden Mitgliederzahlen.

Derzeit habe die Kreisverkehrswacht 64 Mitglieder. Früher seien alle Städte und Gemeinden des Kreises Mitglied gewesen. Das sei leider nicht mehr so. In den vergangenen Jahren seien eine Stadt und vier Gemeinden ausgetreten. „Der Vorteil der Mitgliedschaft ist größer als der finanzielle Aufwand”, sagte der Oberaulaer Bürgermeister Klaus Wagner: “Die Kommunen profitieren von der vorbildlichen Arbeit der Verkehrswacht.”

Kontakt: Siegmar Meibert, Telefon 05662/400661, Fax 400662. info@verkehrswacht-schwalm-eder.de www.verkehrswacht-schwalm-eder.de

Von Manfred Schaake

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Quelle: HNA

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