Rudolph: Finanzierung muss geändert werden

Kritik an Plänen zur Kinderförderung

Schwalm-Eder. Die Pläne der sich abzeichnenden schwarz-grünen Koalition zur Kinderförderung und Ganztagsbetreuung hat der Edermünder SPD-Landtagsabgeordnete Günter Rudolph kritisiert. Beim so genannten Kinderförderungsgesetz, das zum 1. Januar in Kraft tritt, zeichneten sich keine nennenswerten Verbesserungen ab. Insbesondere der Finanzierungsmodus, der die Zahlung von Pauschalen nicht wie bisher pro Kind, sondern je besetztem Platz vorsehe, müsse dringend geändert werden.

„Besonders bestraft sind Kindertagesstätten insbesondere im ländlichen Raum, die ihre Gruppen nicht voll auslasten wollen oder können“, sagte Rudolph.

Auch die geplante Ganztagsbetreuung im Grundschulbereich sei eine Mogelpackung. Der vorgestellte „Pakt für den Nachmittag“ müsse in wesentlichen Teilen von Kommunen und Eltern finanziert werden oder er werde aus bestehenden Projekten übernommen. Rudolph: „Es entsteht der Eindruck, dass sich Schwarz-Grün mit fremden Federn schmücken will, in dem bereits bestehende Betreuungsangebote von Elterninitiativen oder Kommunen in ein Landesprogramm integriert werden.“ (red)

Quelle: HNA

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