VdK kritisiert zu hohe Strompreise

Schwalm-Eder. Der Sozialverband VdK hat Sozialtarife bei den Strompreisen gefordert. Immer mehr Menschen, vor allem Rentner, Geringverdiener und Hartz-IV-Empfänger könnten ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen, heißt es in einer Pressemitteilung des VdK-Kreisverbandes.

200 000 Hartz-IV-Empfängern ist laut Schätzungen des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbands im Jahr 2011 der Strom abgestellt worden. „Es ist wenig verwunderlich, dass so vielen Hartz-IV-Beziehern der Strom abgeschaltet wird“, erklärte der VdK-Landesvorsitzende Udo Schlitt. Die im Regelsatz für Stromkosten vorgesehenen 26,78 Euro seien zu gering bemessen, zumal die Betroffenen in der Regel alte Haushaltsgeräte nutzen, die viel Strom verbrauchen.

Der VdK verweist in diesem Zusammenhang darauf, dass nach Angaben des Statistischen Landesamtes die Strompreise in Hessen seit 2005 um 39 Prozent gestiegen sind. Die allgemeine Preissteigerung lag im selben Zeitraum bei rund zwölf Prozent. (red)

Quelle: HNA

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