Kröll: Kosten für Gehwege stets gleich

Schwalmstadt. Die Einwohner von Wiera werden bei der Erneuerung der Straßen nicht anders behandelt wie die Ascheröder, die Rommershäuser und die Dittershäuser. Das sagte Bürgermeister Wilhelm Kröll zur Forderung, die Stadt solle statt der Hälfte der Kosten für die Gehwege 75 Prozent übernehmen.

In Wiera hatten sich Anlieger der Niederrheinischen Straße versammelt und über die geplante Erneuerung der Bundesstraße im nächsten Jahr diskutiert.

In einer Pressemitteilung hieß es, die Anlieger wollten nur 25 Prozent der Kosten tragen, da es sich um eine überörtliche Durchgangsstraße handele. Auch in anderen Gemeinden sei so verfahren worden. Die Anwohner erwarteten, „dass Bürgermeister Wilhelm Kröll ihre Interessen mehr als bisher vertritt“ und gegenüber Bund und Kreis tätig wird, so die Mitteilung.

Kröll sagte gegenüber unserer Zeitung, dass das Kasseler Amt für Straßen- und Verkehrswesen (ASV) die Planungen für die Bundesstraße führt, „die Stadt hat keinen Einfluss“. Und: „Ich weise es in aller Deutlichkeit zurück, ich würde mich nicht genug um die Angelegenheit kümmern.“

Sozialrabatte oder Rabatte für Sondergrößen seien aber nicht möglich. An innerörtlichen Fußgängerwegen müssten sich die Anlieger mit 50 Prozent beteiligen. Es gelte die Satzung verfahren, alle würden gleich behandelt. (aqu)

Quelle: HNA

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