Kröll erneuert Kritik am Bürgerbegehren

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Schwalmstadt. „Es wäre das Beste, wenn die nötigen 1500 Stimmen erst gar nicht zusammen kommen“, erklärte Schwalmstadts Bürgermeister Wilhelm Kröll mit Blick auf Anträge und Fristen für den Bau der Wieragrundstraße.

Die Kasseler Straßenbaubehörde habe signalisiert, dass das Okay der Behörden zum gesamten Vorhaben (Bewilligungsbescheid) noch 2010 eintreffen könne. Kröll erneuerte seine Kritik gegenüber dem Bürgerbegehren. Es sei nicht von unbeteiligten Bürgern getragen, sondern werde von „politschen Hauptakteuren“ betriebeben, die nach Mehrheiten suchten, die sie im Parlament nicht fanden, sagte Kröll.

Planungskosten: 400 000 Euro

Ihre Argumentation nannte er „diffus“, da sie einerseits den Baubeschluss aufheben, andererseits Teile davon beibehalten wollten. Der Verwaltungschef bezifferte die Planungskosten der Stadt auf bisher 400 000 Euro und sprach von einem „Verzögerungseffekt“ durch einen möglichen Bürgerentscheid: „Dann sind die Landesmitel für 2010 weg, und die für nächstes Jahr auch.“

Die Frist für die Sammlung der rund 1500 benötigten Unterschriften endet am Mittwoch, 3. November.

Für Donnerstag, 28. Oktober, lädt die Initiative Bürgerbegehren Wieragrund zur Informationsveranstaltung ins haus für Gemeinschaftspfelge ein (Treysa, 19.30 Uhr).

Quelle: HNA

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