Musikerin Regine Brunke  und Künstler Markus Lefrancois

Künstler und Musiker zeigten Bilderbuch-Kino im Frischmarkt in Dörnberg

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Entführten gemeinsam in die Welt von Schneewittchen: Regine Brunke und Markus Lefrançois. 

Dörnberg. Es gibt viele Bilder zum berühmten Grimm-Märchen Schneewittchen, doch die aus der Kunstschmiede des Kasseler Malers und Illustrators Markus Lefrançois sind etwas ganz Besonderes.

Erst Recht dann, wenn sie auf einer riesigen Leinwand zu leben beginnen, wie am Samstagnachmittag im Dörnberger Frischmarkt von Katja Domrich.

Lefrançois und Musikerin Regine Brunke, Erschafferin der Schneewittchen-Sonata, nahmen Groß und Klein mit in die faszinierende Welt des durch sie erschaffenen Bilderbuch-Kinos, in dem zwischen Konservendosen und Gemüseregal die Kraft der Schneewittchen-Bilder in Kombination mit den anrührenden Klängen von Brunkes Violoncello das Publikum direkt hinein und weiter durch die wunderschöne, anspruchsvolle Erzählung der Brüder Grimm zog. Und die ist, wie jeder weiß, so weiß wie Schnee, so rot wie Blut, so schwarz wie Ebenholz.

Rettungslos verliebt

Die fabulöse Schönheit der Protagonistin bringt auch im Bilderbuch-Kino den Stein ins Rollen und handelt ihr nicht zuletzt aufgrund der kompromisslosen Wahrheitsliebe eines gegenparteilichen Zauberspiegels jede Menge Ärger ein: Vertreibung aus dem väterlichen Schloss, Umherirren im finsteren Wald und nicht weniger als drei hinterlistige, wenn auch vereitelte Mordversuche.

Mittelfristig sind es gute Geister, sieben Zwerge hinter sieben Bergen, die dem heimatlosen Schneewittchen zu Hilfe kommen, ihm Aufnahme, Schutz und Zuneigung gewähren. Und am glücklichen Ende ist es, wie fast immer: ein zur rechten Zeit herbeieilender, auf der Stelle rettungslos verliebter Königssohn.

Gebannt verfolgten die Zuhörer die liebevoll aneinander gereihten Bilder, die Lust machten, selber die Buntstifte zu schwingen. Und genau das war im Anschluss angesagt, Tipps von Zeichen-Crack Lefrançois inklusive.

Quelle: HNA

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