Kunst in der Scheune: Jesberger Frauen zeigen ihre Werke

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Präsentieren ihre Werke: Die Künstlerinnen (von links) Ruth Habbig, Julia Lambertz und Silke Klaus-Heinrich Gunkel, stehen vor den Aquarellen mit dem Motiv aus Manhatten von Gunkel. Auf dem Foto fehlt die Künstlerin Anita Badenhausen

Jesberg. Künstler arbeiten nicht mit dem Verstand, sondern mit ihrer Intuition, so definierte Laudator Heinrich Richberg das künstlerische Schaffen. Er öffnete die Ausstellung der  Künstlerinnen Anita Badenhausen, Silke Klaus-Heinrich Gunkel, Ruth Habbig und Julia Lambertz in der Scheune der Familie Kaiser (Densbergerstr. 7) in Jesberg.

Auffallend sind die hölzernen Schutzengel von Julia Lambertz. Die Holzbildhauerin aus Burghaun schaffte kleine Wandskulpturen aus Mooreiche, Nussbaum und Kirschholz, bei denen sie aus der Holzmaserung Engel herausarbeitete und mit goldenen Flügeln versah.

Begeistert verharrten die Besucher vor den duftig-leichten Aquarellen mit einem Blumenmotiv von Silke Klaus-Heinrich Gunkel. Verse von Heinrich Heine zieren die großformatigen Aquarelle von Ruth Habbig und helfen dem Betrachter bei der Interpretation, erläuterte der Laudator. Sie habe eine ganz neue, eigene Maltechnik entwickelt, sagte Richberg. Denn mit Papiertüchern und Leim habe sie die Leinwand dreidimensional gemacht und erziele so ganz neue Effekte.

Zur Eröffnung der Ausstellung spielten Musiklehrerin Katja Müller und ihre Schülerin Miriam Pawelke auf der Querflöte Stücke von Mozart.

Bis Sonntag, 10. Juni, können die neuen Werke der vier Künstlerinnen in der Scheune in Jesberg immer zwischen 15 und 18 Uhr besichtigt werden. Mindestens eine Künstlerin wird jeweils anwesend sein. (zeb)

Quelle: HNA

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