Kunstkreis Homberg zeigt Jahresausstellung zum letzten Mal

Homberg. 39 Jahre einer engen Freundschaft gehen zu Ende: Zum letzten Mal stellt der Homberger Kunstkreis in der Kreissparkasse Schwalm-Eder in Homberg die Werke aus, die während des Jahres entstanden sind.

„Damit vergeht eine lieb gewordenen Tradition unseres Hauses“, sagte der Direktor der Homberger Filiale, Michael Sack.

1977 entstand die Idee der Kooperation, hatte Sack recherchiert. 2500 Bilder wurden seitdem ausgestellt, 4000 Besucher kamen zu den Vernissagen. „Seien Sie stolz auf Ihre Arbeit in den Jahren“, sagte Sack. Der Kunstkreis habe vielen Besuchern Freude bereitet. Sack erinnerte daran, dass die letzte Ausstellung auch die erste ohne Günter Roßmüller sei, der im März plötzlich verstarb.

Seitdem führt Helga Ströhler den Verein. Sie sagte, dass es den Künstlern immer viel bedeutet habe, in der Kreissparkasse ausstellen zu können. Künstler strebten nach Aufmerksamkeit und Anerkennung. Die Jahresausstellung sei dafür eine schöne Gelegenheit gewesen. Der Kunstkreis löse sich auf, weil der Altersdurchschnitt der Teilnehmer über 70 Jahre sei und die Teilhabe für die Aktiven schwieriger werde.

Unter dem Thema „Zwei“ sind die Werke zu sehen. Es entstanden viele Interpretationen dieses Begriffs, Skulpturen von Gudrun Seeck, eine Büste mit zwei Seiten, einer guten und einer bösen sowie eine mit dem Titel „Das Kind im Manne“. Silke Klaus Heinrich Gunkels Bilder aus Acryl muten südländisch an, zwei Siedlerhöfe in braun-ocker Tönen, toskanische Impressionen und ein Bär, den man nur bei längerer Betrachtung des Bildes erkennt.

Ingrid Kornemann-Linden tritt großflächig auf, Interpretationen nach dem Vorbild des Künstlers Marc Chagall. • Ausstellung: geöffnet bis 21. Dezember in der KSK. (zty)

Quelle: HNA

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