Kurs für Maskenbau endet mit Improvisationstheater

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Alle Masken selbstgemacht: Aus der Kunstwerkstatt Anders stammen die bunten Larven, die (von links) Erika Koch (Vhs), Elke Anders und Günter Görke (Kulturring Morschen) zeigen. Die Maske rechts im Bild hat Joscha Anders im Alter von elf Jahren gemacht.

Altmorschen. Hinter Masken kann man sich verstecken, sie sind aber auch ein Spiegelbild der Stimmung und der Seele. Man kann mit ihnen spielen. All das vereint ein Kurs, den Elke Anders von der Kunstwerkstatt Anders zusammen mit der Kreis-Volkshochschule und dem Kulturring Morschen anbietet.

Am Freitag, 29. Juni, geht es nachmittags los, und zieht sich übers Wochenende und mündet in eine Aufführung am Mittwochnachmittag, 4. Juli, 17 Uhr. Dazu treffen sich die Kursteilnehmer im Park des Klosters Altmorschen und schlüpfen in die zu ihrer Maske passende Rolle. Das Ganze ist kein fest eingeübtes Stück, sondern ähnelt dem Improvisationstheater.

Die Leitfigur ist ein Elfenwesen, das sich tänzerisch durch den Park bewegt, sich duckt, verharrt und plötzlich die anderen seltsam aussehenden Wesen entdeckt. Inwieweit sich die Zuschauer einbinden (lassen) wollen, bleibt ihnen überlassen.

Vor dem Maskenzauber im Klosterpark steht allerdings die Arbeit an den Masken. Dazu treffen sich die Teilnehmer - Kinder ab zehn Jahren und Erwachsene - in der Kunstwerkstatt Anders in Altmorschen.

„Erst einmal müssen die Teilnehmer ein Gefühl für den Ton bekommen“, erklärt Elke Anders. Die Tonform bildet die Grundlage für die eigentliche Maske. Sie müssen auch die unterschiedlichen Arten von Nasen, Mündern, Augen Ohren und die Kopfformen kennen lernen, auch wo die maske sitzen soll: vor dem Gesicht oder darüber hinaus ragend.

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Von Brigitte Müller-Neumann

Quelle: HNA

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