Konzert: Silcherchor gastierte in der Kulturhalle

Kurzweilige Reise in die Klangsprache

Stimmlich starke Akzente: Der Silcherchor Homberg/Ohm wird geleitet vom Treysaer Musiklehrer Reiner Eder. Foto: Rose

Ziegenhain. Klangvoll und Mozart – unter diesem Motto stand ein Konzert des Silcherchores aus Homberg/Ohm am Sonntagabend in der Ziegenhainer Kulturhalle. Geleitet wird der Chor vom Treysaer Musiklehrer Reiner Eder.

Die 45 Sänger bestachen vor allem durch ihr beachtliches Repertoire. Unterstützt wurden sie aber auch von Solisten: Zu hören waren Heidi Steinbach-Dörr, Andreas Machmüller (Bass), Lisa Dittschar und Andreas Genth (beide Klarinette), Martin Zimprich (Bassklarinette) und Ruth Ganzevoort.

Außergewöhnliche Volkslieder

Von Eders vielschichtigem Talent konnten sich die Gäste ein ums andere Mal auch am Klavier überzeugen. Doch nicht nur den Tasten entlockte der Musiker gar zauberhafte Klänge: Nach Beethovens schwungvollem, heiter-dramatischen „Gassenhauer-Trio“ entrollte der Chor drei außergewöhnliche Volkslieder. Die stammten aus der Feder Mendelssohn-Bartholdys, die Texte jedoch von Heinrich Heine. Beide kannten und schätzten einander.

Den Sommer zurück holten die Akteure mit Max Bruchs Werk „Geh aus mein Herz“. Von der Flora wanderte man musikalisch zur Fauna: Vom besten Vogel über den alten Kakadu bis hin zum Schwan Nummer 13 aus dem „Karneval der Tiere“ oder dem russischen Volkslied „Die Nachtigall“ spannte der Chor einen Bogen bis zur Zauberflöte.

Den Reigen komplettierte Mozarts „Hochzeit des Figaro“. Mit Werken des Musik- und Chorpädagogen Lorenz Maierhofer brachten die Sänger die zeitgenössische Klangsprache zu Gehör und verabschiedeten sich schließlich mit „Wochenend und Sonnenschein“ vom begeisterten Publikum. (zsr)

Quelle: HNA

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