Tilsiter Straße 17

Margret Wenzel stellt in Handarbeit Waldorfpuppen her

Mit ihr fing alles an: Die erste Waldorfpuppe, die Margret Wenzel vor fast 30 Jahren in Handarbeit herstellte, ist noch heute in ihrem Besitz. Inzwischen hat die Premierenpuppe fast 1000 Brüderchen und Schwesterchen bekommen. Foto: zih

Zierenberg. Wie viele Puppen, Teddys, Wichtel, Engel und andere Figuren Margret Wenzel mit ihren fleißigen Händen in den vergangenen 30 Jahren formte, ihnen eine Persönlichkeit gab, kann sie nicht sagen.

„Ich habe meine kleinen Puppenkinder nie gezählt“, sagt sie lächelnd, „aber alle sind mir ans Herz gewachsen. Und fast alle sind auch bei mir geblieben.“

Denn die 75-jährige, die mit ihrem Mann Jürgen im eigenen Haus in der Tilsiter Straße 17 in Zierenberg lebt, ist keine kommerzielle Puppenmacherin, sondern pflegt ihr kreatives Hobby ausschließlich aus Spaß an der Freude.

„Durch die einfache Gestaltung des Gesichts hat das Kind jede Freiheit und Fantasie, dieser Stoffpuppe eine eigene Gemütsstimmung zu geben.“

Einzig beim Zierenberger Weihnachtsmarkt ist sie in ihrem Stand mit ihren Puppen präsent, wobei dann vor allem ihre handgemachten Engel in verschiedenen Größen ein Verkaufsrenner sind. Die kleinen Santa-Lucia-Himmelboten tragen auf ihrem Kopf von Margret Wenzel selbst gezogene Mini-Wachskerzen. Den beim Weihnachtsmarkt erzielten Reinerlös steckt Margret Wenzel jedoch nicht in die eigene Tasche, sondern spendet jedesmal das Geld für einen wohltätigen Zweck in ihrer Heimatstadt.

Eine Vorstellung ihres kreativen Schaffens erhält der Besucher, wenn er von Margret Wenzel in ihr Puppenreich im Untergeschoss des Wohnhauses geführt wird. Mehrere Schränke sowie Vitrinen platzen förmlich angesichts der Puppenfülle aus allen Nähten. Ehemann Jürgen sagt: „Gezählt habe ich sie auch noch nicht, aber da schlummern bestimmt fast 1000 Puppen.“(zih)

Mehr in unserer Print-Ausgabe am Montag.

Quelle: HNA

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