Lärmkarte: Guxhagen soll bei Behörden Inhalte eines Aktionsplans abfragen

+
Lärmquelle Bahnverkehr: Das Bahnhofsgelände Guxhagen vom alten Raiffeisen-Gelände aus.

Guxhagen. Der Gemeindevorstand soll bei Behörden Inhalte und Ergebnisse des Lärmaktionsplans für Guxhagen erfragen und dann der Gemeindevertretung vorlegen. Das beschloss das Parlament auf Antrag der Grünen.

Der Aktionsplan geht auf eine europäische Richtlinie zurück und fußt auf einem Bundesgesetz. Laut Kasseler Regierungspräsidium folgen aus den Plänen keine unmittelbaren Aktionen zum Schallschutz. Die Daten stünden zur Verfügung, um sie etwa in die Stadt- und Landschaftsplanung einzubeziehen.

Die Lärmkartierung für Guxhagen weist dem Regierungspräsidium zufolge Belastungspunkte aus. Lärm geht demnach von der Autobahn 7, der Bahnstrecken Bebra-Kassel und Fulda-Kassel aus. Ein Belastungspunkt sei der Kernort. Das an der A 7 gelegene Büchenwerra leide unter den Reflexionen einer Lärmschutzwand auf der Ellenberger Seite. Belastet sei auch Grebenau durch Verkehr auf der B 83.

Zum Guxhagener Gebiet nördlich der Fuldabrücke heißt es: Dort existiere ein Lärmschutzwall, der nach der Vorstellung der Gemeinde durch eine Lärmschutzwand auf der Fuldabrücke ergänzt und verlängert werden solle; es handele sich allerdings nicht um einen Lärmkonfliktpunkt, an dem Lärmschutzmaßnahmen seitens der Hessischen Straßen- und Verkehrsverwaltung möglich wären. (lgr)

www.rp-kassel.hessen.de

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare