Theatergruppe des Allendörfer Gesangvereins steht am Wochenende auf der Bühne

Laienschauspieler mit Spürsinn

Vorbereitungen laufen seit November: Am dritten Märzwochenende treten die Allendorfer Laienschauspieler mit einem Kriminalstück auf. Foto: Rose

Allendorf/Landsburg. Das Jahr beginnt in Allendorf stets mit einer gehörigen Portion guter Laune und Humor. Zumindest, wenn es nach den Hobbydarstellern der Theatergruppe des Gesangvereins geht.

Doch diesmal hält nicht nur das komödiantische Talent im März auf der Bühne Einzug, sondern auch eine gehörige Portion Spürsinn. Denn der neue Dreiakter, für den die Allendörfer Akteure seit November proben, ist eine Kriminalkomödie.

„Wir wollten einfach mal etwas anderes machen“, sagt Regisseurin Anneliese Schmerer. In der „Versicherungsagentur Schlau und Sicher“ sind an drei aufeinander folgenden Abenden neun Laiendarsteller zu sehen.

Müde werden sie nicht, sich immer wieder in die Probenarbeit, in das gemeinsame Bühnenprojekt zu stürzen: „Aber diesmal war es besonders schwer, genügend Mitspieler zu finden“, sagt Schmerer. Die Allendörferin kennt das Theaterfach aus dem Effeff: Für jede Saison liest sie mehr als ein Dutzend Stücke, bis das passende Werk gefunden ist.

Verwechslungskomödien, Gaunerstücke, knisternde Spannung und herzhafte Unterhaltung – viele Facetten haben die Allendörfer Akteure bereits auf den Brettern der Bühne im Gasthof Rockensüß gezeigt.

Sketsche im Vorprogramm

Im Vorprogramm zu sehen sind jeweils zwei Sketsche. Und weil es in Allendorf auch mit der Nachwuchsförderung klappt, darf diesmal auch Lea Schmitt – Papa und Bruder stehen schon seit Jahren im Scheinwerferlicht – zum ersten Mal ihr komödiantisches Talent ausprobieren. Premiere im Dreiakter feiern in diesem Jahr auch Thorsten Dreier und Ann-Kathrin Keim.

Ein Schauspielhaus

Daneben kümmert sich die kreative Truppe auch um alle Requisiten: Die Rückwände der Bühne dienen als Probenkulisse. Möbel werden die Akteure nach und nach aus den eigenen Haushalten mitbringen. Auch das restliche Inventar, das für die Bühnendekoration nötig ist, wird auf diesem Weg ins improvisierte Schauspielhaus wandern: „Hier im Ort kennt man das schon. Man fragt nach, und dann bringen die Leute die Sachen vorbei“, sagt Anneliese Schmerer.

Quelle: HNA

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