Beleuchtung in Bad Zwesten wurde überprüft

Lampen sollen nicht so lange brennen

BAd Zwesten. Eine Delegation von Mandatsträgern aus Bad Zwesten hat sich beim Energieversorger EWF in Korbach über Alternativen für ein neues Beleuchtungskonzept informiert.

Eine Vorgabe der EU verbiete die zurzeit verwendeten Quecksilberdampflampen. Ob in Bad Zwesten in Zukunft stattdessen mehr LED-Leuchten verwendet werden sollen, müsse politisch entschieden werden, erklärte Bürgermeister Michael Köhler.

Bei der Besprechung in Korbach sei klar geworden, dass die Brenndauer von zurzeit 2600 Stunden im Jahr pro Lampe deutlich über dem Durchschnitt ländlicher Kommunen liege. Ziel sei es – so waren sich die Mandatsträger einig – die Durchschnittsdauer von 2300 Brennstunden durch eine Reduzierung um 300 Stunden zu erreichen.

Tatsächlich sei festzustellen, dass die Dorflampen teilweise morgens noch brennen, während es schon hell geworden sei, so Köhler. Die in Bad Zwesten verwendeten Sensoren seien mit einem Sensor der EWF in Korbach verbunden. In Korbach werde es später hell und früher dunkel.

Künftig sollte die Beleuchtung in der Kurgemeinde davon abgekoppelt sein. Es sei in Auftrag gegeben worden, die Anlage neu zu programmieren. Köhler: „Wir gehen davon aus, dass wir dadurch einen zusätzlichen Betrag in Höhe von etwa 4000 Euro einsparen können.“ (red)

Quelle: HNA

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