Landau (KSK): Weltspartag ist mehr als Folklore

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Strahlende Augen: Lisa Marie Andreas (links) aus Geismar hat am Weltspartag ihre Spardose geleert, mit ihr freuen sich ihre Mama Kirsten und Schwesterchen Sophie sowie (von links) Jürgen Mück, Tanja Dieling und Sevda Ceyhan von der Kreissparkasse Schwalm-Eder in Fritzlar.

Fritzlar/Homberg. Am Mittwoch und Donnerstag wird der Weltspartag gefeiert: In den regionalen Banken und Sparkassen dürfen Kinder an speziellen Schaltern ihr Erspartes einzahlen und bekommen dafür kleine Werbegeschenke.

Ist das eigentlich noch zeitgemäß oder nur ein Werbegag, ein bisschen überflüssige Folklore? Hartmut Landau, Chef der Kreissparkasse in Fritzlar, weist das zurück. "Die Kinder haben immer noch leuchtende Augen, wenn sie ihre Spardose leeren", sagt er im Gespräch mit der HNA. Der Spartag habe eine Tradition und könne auch heute Werte vermitteln, die wichtig seien trotz niedriger Zinserträge.

Dass die Deutschen beim Sparen weiterhin Weltmeister sind, bestätigt er. "Es sind immense Summen, die wir anlegen aus dem Ersparten unserer Kunden", sagt Landau. Die Sparquote sei enorm hoch.

Allerdings hat sich das Anlageverhalten der Sparer komplett verändert. Das alte Sparbuch befindet sich in Zeiten extrem niedriger Sparzinsen auf dem Rückzug. Trotzdem bedeutet laut Landau der Weltspartag immer noch eine Zäsur, sei etwas Besonderes. "Viele Kunden warten auf diesen Tag, auf die ganze Weltsparwoche, weil sie auf gute Angebote und Top-Schnäppchen hoffen", sagt der Sparkassen-Chef. Kundenberater hätten das immer wieder bestätigt.

Den pfleglichen Umgang mit den Sparern sieht die Sparkasse auch als Verpflichtung, denn die Kunden schätzten, so Landau, die Sicherheit der regionalen Anbieter, sie vertrauten auf deren Verlässlichkeit. (ula)

Quelle: HNA

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