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Lachen, weinen, erinnern: Vielfältiges Programm im Landestheater Marburg

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Schräger Humor garantiert: Das Stück „Spamalot“ der britischen Komikertruppe Monty Python wird im Februar am Landestheater Marburg aufgeführt. Unser Foto zeigt eine Szene aus den Proben. 

Marburg. Das Hessische Landestheater spielt im Februar unter anderem Stücke von Albert Camus, Raymond Cousse und Heiner Müller. 

Das Hessische Landestheater in Marburg bietet auch im Februar wieder ein spannendes Programm. Die Höhepunkte:

Revolution

Im Stück „Die Gerechten“ von Albert Camus planen Sozialrevolutionäre 1905 in Moskau ein Bombenattentat auf den Großfürsten Sergej. Ihr Ziel ist die Befreiung des Volkes von der Tyrannei des Zarenregimes. Janek Kaljajew soll die Kutsche des Großfürsten in die Luft sprengen. Doch darin sitzen auch dessen Nichte und Neffe. Vorstellung: Donnerstag, 1. Februar, 19.30 Uhr, Sonntag, 14. und Mittwoch, 28. Februar, Bühne Am Schwanhof, Regie: Marc Becker.

Monty Python

Mit dem schrägen Humor der britischen Komikertruppe Monty Python erzählt „Spamalot“ die Geschichte des König Artus und seiner tapferen Ritter der Tafelrunde, auf der Suche nach dem Heiligen Gral. „Monty Python’s Spamalot“ parodiert Broadway-Shows und ist mit seinen Liedern ein Spektakel der Albernheiten. Vorstellung: Freitag, 2. Februar, 19.30 Uhr, Erwin-Piscator-Haus, Regie: Matthias Faltz.

Sklavenaufstand

In „Der Auftrag - Erinnerung an eine Revolution“ von Heiner Müller erhält der Arzt Debuisson während der Französischen Revolution den Auftrag, einen Sklavenaufstand auf Jamaika vorzubereiten. Galloudec, ein bretonischer Bauer, und Sasportas, ein der Sklaverei entflohener Schwarzer, begleiten ihn. Vorstellung:Donnerstag, 15. Februar, 19.30 Uhr, Stückeinführung 19 Uhr, und Samstag, 17. Februar, Bühne Am Schwanhof, Regie: Oda Zuschneid.

Pubertät

In „Kindereien“ von Raymond Cousse erzählt ein Junge vom Aufwachsen in einem Dorf nahe Paris. Die Nachkriegsgesellschaft der Erwachsenen versteckt sich hinter einer Maske aus Prüderie und Pragmatismus. Triebgesteuerte Figuren – Lehrer, Pfarrer, Metzger – versuchen, den Jungen zu einem funktionierenden Teil des Systems zu formen. Der Pubertist gerät immer tiefer in diese Welt der Sexualität und Machtspiele, die ihn umgibt. Vorstellung: Premiere Freitag, 16. Februar, 19.30 Uhr und Sonntag, 18. Februar, Black Box, Regie : Stefan Rogge.

Die 68er-Revolte

Was ist geblieben von den 68ern? Eine Revue, die unterhaltsam Schlaglichter auf die Aspekte der Zeit wirft: Marburg und Professor Wolfgang Abendroth, die Protagonistinnen vom SDS, Rudi Dutschke, Hans-Jürgen Krahl, sexuelle Revolution, Kommune 1 und Uschi Obermaier, Frauenemanzipation, Anti-Kriegs-Demonstrationen, Revolte und Spaßguerilla. Vorstellung: Premiere: Samstag, 24. Februar, 19.30 Uhr, Erwin-Piscator-Haus, Regie: Matthias Faltz

Tickets und weitere Informationen: unter Tel. 06421/25608 oder www.theater-marburg.de

Quelle: HNA

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