Baustart noch dieses Jahr

Landmaschinenbetrieb in Steina: Verzögerung wegen guter Auftragslage

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Hält an den Plänen in Steina fest: Firmenchef Hermann Wagener will in Steina einen Landmaschinenbetrieb errichten. Das dauert noch etwas – unter anderem wegen der guten Auftragslage im Bauhandwerk. 

Steina. Noch hat sich auf dem Bauplatz an der Ortsrandlage nichts getan. Dort plant der Landmaschinen-Fachbetrieb Hermann Wagener aus Bad Wildungen-Wega 1,5 Millionen Euro in einen neuen Standort investieren.

Damit will das Unternehmen seine Neukirchener Filiale – ehemals Landtechnik Ross – in den Willingshäuser Ortsteil verlegen. Betriebschef Hermann Wagener nennt Gründe, warum die Bauarbeiten noch nicht starten: Da ist die gute Auftragslage in der Baubranche. Aktuell sei es schwierig, entsprechende Unternehmen zu finden, die beispielsweise die Halle errichten könnten, erklärt Wagener.

Auch hat der Bauherr momentan den Kopf nicht frei – in der Landmaschinenbranche herrscht Hochsaison. Zudem stehe der Landmaschinenbetrieb nicht unter dem Zeitdruck bauen zu müssen, weil der Pachtvertrag für den Neukirchener Standort noch bestehe, so Wagener. Er geht davon aus, dass die Bauarbeiten noch in diesem Jahr losgehen werden.

An den Planungen hält Wagener fest. Errichtet wird der Betrieb auf einer Fläche von knapp 8000 Quadratmetern am Ortsrand gegenüber der ehemaligen Grundschule und nahe des Trutzhainer Kreisels. In dem 265-Einwohner-Dorf Steina werden demnach künftig 13 Mitarbeiter des Landmaschinenunternehmens beschäftigt sein. Insgesamt arbeiten 100 Mitarbeiter am Standort in Wega und in weiteren Filialen, unter anderem im Ebsdorfergrund. Der künftige Standort in Steina sagt dem Firmenchef wegen seiner zentralen Lage an gleich zwei Bundesstraßen zu. Zudem lässt das Grundstück eine Erweiterung zu, was in Neukirchen nicht möglich gewesen.

Wagener zeigte sich sicher, dass der Ortskern von seinem Landmaschinenverkehr nicht betroffen sein werde.

Quelle: HNA

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