Kulturnetzwerk Schwalm-Eder

Landrosinen im Schwalm-Eder-Kreis haben ein neues pralles Programm

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Sie stellten das neue Programm der Landrosinen vor: von links Ernst Groß, Stefan Pollmächer, Delf Schnappauf, Alexandra Urbas und Erhard Scherpf. 

Schwalm-Eder. Das Kulturnetzwerk Landrosinen hat jetzt sein neues Programm vorgestellt. Mit dabei: offene Ateliers, Künstlergespräche und eine Gemeinschaftsausstellung. 

Wer eine Rosine werden möchte, muss drei Dinge erfüllen: Er muss aus der Gegend kommen, regelmäßig kulturelle Veranstaltungen anbieten und die Abstimmung der Landrosinen-Vollversammlung überstehen. „Aber wir zeigen sehr viel Wohlwollen“, sagt Vorsitzender Dr. Stefan Pollmächer und lacht. Die Kulturscheune Fritzlar, das Dorfmuseum Holzburg, das Gilsaer Landcafé und das Wasserschloss Hirschrain haben alle drei Hürden genommen: Sie wurden jetzt in das Kulturnetzwerk Schwalm-Eder aufgenommen.

Die Landrosinen haben ihr neues Programm vorgestellt. 10.000 Exemplare liegen bei den Sparkassen und Raiffeisenbanken im Landkreis sowie im Kreishaus in Homberg aus. Doch die Übersicht ist nur eine Momentaufnahme– immer wieder kommen weitere Veranstaltungen des Kulturnetzwerks dazu. Den aktuellen Stand gibt es auf der Internetseite

Eine gemeinsame Plattform für die Kultur in der Region

Den klassischen Höhepunkt gibt es für Stefan Pollmächer nicht. Es seien eine ganze Reihe sehens- und hörenswerter Veranstaltungen dabei. Dazu zählten etwa die Konzerte des Gitarrenfestivals der Region Edersee im Herbst. Ein neues Format testet die Alte Pfarrei Niederurff bereits am Sonntag, 15. April. Eckhard Pflüger (Gesang) und Dörte Gassauer (Klavier) bringen ab 17 Uhr Lieder der 1930er Jahre, Musicalmelodien, Volkslieder, Schlager, Goethe-Vertonungen und französische Chansons. Der Eintritt ist frei.

Die Landrosinen gibt es bereits seit 16 Jahren. Die ursprüngliche Idee war einfach: Den Künstlern und den Kulturschaffenden sollte eine gemeinsame Plattform gegeben werden, um sich darzustellen und über kulturelle Veranstaltungen in der Region zu informieren, erklärt Pollmächer. Mit den Jahren sei ein weiterer Punkt hinzugekommen: Die Landrosinen treten auch selbst als Veranstalter auf.

Atelier-Rundgang mit Ausstellungen und Gesprächen 

So wie beim Landrosinen Atelier-Rundgang vom 7. bis 23. September. 27 Künstler – darunter fünf neue – öffnen ihre Ateliers und Ausstellungsräume. Sie präsentieren Bildhauerei und Figurenkunst, ihre Arbeiten und Werke aus Malerei, Fotografie und Film sowie Zeichnung und Grafik. Dazu gibt es Künstlergespräche und eine Gemeinschaftsausstellung in der Alten Pfarrei. 

Quelle: HNA

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