General kam per Fallschirm – 500 Gäste begrüßten die Division

Landung in der Region

Zünftiger Rahmen: Das Heeresmusikkorps 12 aus Veitshöchheim spielte in der Herrenwaldkaserne auf. Foto: Wieber/zaw

Stadtallendorf. Ein Novum verzeichnete die Geschichte der Bundeswehr in Stadtallendorf: Zum ersten Appell der Division für Spezielle Operationen (DSO) und dem anschließenden Gästebiwak kam mit Brigadegeneral Volker Bescht ein kommandierender General mit dem Fallschirm zum Appellplatz geflogen und landete dort zielgenau und professionell.

Nach Abschluss der Verlegung der Division von Regensburg nach Stadtallendorf begrüßte der General 500 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. „Wir sind in Hessen angekommen“, sagte Bescht und lud die Menschen zum Besuch der Standorte ein. Auch Staatssekretär Horst Westerfeld freute sich über die gute Aufnahme von Divisionsstab und Stabskompanie: „Für die Region und das gesamte Land ist die Verlegung eines Zwei-Sterne-Kommandos nach Stadtallendorf von größter Bedeutung.“ Westerfeld lobte die gut ausgebildeten Soldaten der 11 000 Mann starken Division.

Bescht nahm den symbolischen Schlüssel für die fertiggestellten Gebäudeteile in der Herrenwaldkaserne entgegen. Stadtallendorfs Bürgermeister Manfred Vollmer bezeichnete die Verlegung der Division nach Stadtallendorf als „Sechser im Lotto“. Auch das war zu erfahren: Von allen Einheiten der Bundeswehr hat die DSO den höchsten Anteil an toten und verwundeten Soldaten. Auch der kürzlich in Afghanistan gefallene Sanitätsoberfeldwebel aus Seedorf gehört zur DSO. (zaw)

Quelle: HNA

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