Lange Schlange vor dem Schloss

Dörnbergsches Schloss öffnete zum ersten Mal die Türen

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Andrang: Vor dem Schloss in Hausen bildete sich wegen langer Wartezeiten eine Schlange.

Hausen. Zum Tag des offenen Denkmals in Hausen öffnete dort das Dörnbergsche Schloss zum ersten Mal die Türen für Besucher. Im Schlosshof waren Schaubilder und Bilder zu sehen, die den Sanierungsfortschritt des denkmalgeschützten Gebäudes zeigten. Der Besucherandrang war sehr groß rund um das Schloss.

Gut fünfhundert Menschen wollten sich die Gelegenheit nicht nehmen lassen, ins unbekannte Innere des Schlosses vorzudringen. Zum einen gab es die Möglichkeit, mit einem Lastenaufzug zum Dachstuhl hochzufahren und sich sachkundig über den Stand der Sanierungen zu informieren.

Zum anderen lud die Baronin Anne von Dörnberg zu einem kurzen Vortrag in die unteren zwei Räume des Schlosses ein oder man begab sich ganz einfach auf den eigens für diesen Tag freigeschnittenen Rundweg rund um das Schloss.

Anne von Dörnberg skizzierte in ihrem Kurzvortrag die Geschichte des Schlosses. Von der Einnahme des Schlosses durch die Bayern im Dreißigjährigen Krieg war ebenso die Rede wie von der Vormachtstellung des Gebäudes im Mittelpunkt der Handelsroute Ziegenhain über Ibra nach Hersfeld.

Im zweiten Teil ihres Vortrages führte die Baronin ihre Zuhörer in die Wappenhalle. Die gesamte hessische Ritterschaft sei dort ausgestellt, erklärte die Baronin – das in gelbrot gehaltene Dörnbergsche Wappen inklusive.

Die lange Wartezeit vor dem Schloss entschuldigte Anne von Dörnberg mit der im Schloss befindlichen Baustelle: An der Sanierung des alten Renaissanceschlosses wird kräftig gearbeitet, und man darf auf den Fortgang der Arbeiten in kommenden Jahren gespannt sein.

Von Harald Becker

Quelle: HNA

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