Neuer Supermarkt in Dörnhagen – Tunnelbau: Aushub soll abtransportiert werden

Gemeindevertretung: Laster rollen durchs Dorf

Habichtswald. Über das Für und Wider des in Dörnberg geplanten Netto-Marktes soll eine Bürgerversammlung am 16. November entscheiden. Dies verkündete Bürgermeister Thomas Raue bei der Sitzung der Gemeindevertretung am Donnerstagabend in Ehlen.

Netto möchte am Ortsausgang in Richtung Ehlen einen Markt mit 850 Quadratmetern Fläche bauen. Ein unabhängiges Verträglichkeitsgutachten sollte im Vorhinein klären, welche Auswirkungen dies für die in Ehlen und Dörnberg bereits vorhandenen Geschäfte hätte. Diese Bedingung hatte das Regierungspräsidium in Kassel gestellt (HNA berichtete).

Nachdem der Regierungspräsident die Entscheidung für oder gegen den neuen Markt der Gemeinde überlassen hat, soll die Bürgerversammlung nun der Entscheidungsfindung dienen.

Ein weiteres Thema der Sitzunmg betraf den neuen Tunnel, den die Deutsche Bahn zurzeit durch den Dörnberg baut. Der Aushub daraus soll zum Teil dafür verwendet werden, den alten Tunnel zu verfüllen. Der Rest soll abtransportiert und zum einen als Material für Lärmschutzwälle an der Autobahn dienen, zum anderen von der Fritzlarer Firma Melatto weiterverarbeitet werden. Wie Bürgermeister Thomas Raue mitteilte, müssen dazu die Lkw über die Landesstraße 3211 zur Autobahn 44 rollen.

Die Deutsche Bahn habe zugesagt, die L 3211 danach wieder instand zu setzen, so Raue. Damit trotz der vielen Lkw der Verkehr weiter fließen kann, könnten aber nur die beladenen Lastwagen diesen Weg nehmen. Die leeren Lkw müssten durch Ehlen und Dörnberg anfahren.

Quelle: HNA

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