Aktion Kinder für Nordhessen ermöglicht Borkener Schülern Förderunterricht

Das Leben besser meistern

Sie sind eine Klasse2000: Die Schüler des Förderschulzweigs der Gustav-Heinemann-Schule in Borken mit der Gesundheitsförderin Renate Dolinga (rechts). Jedes Kind hat einen Klaro oder eine Klara. Die gelbe Puppe ist die Symbolfigur für eine Klasse2000. Foto:  Wagner

Borken. Hier geht es mal nicht um Mathe oder Deutsch: Renate Dolinga kommt regelmäßig in den Förderschulzweig der Gustav-Heinemann-Schule in Borken, um mit den Schülern darüber zu sprechen, wie man das eigene Leben besser meistert.

Renate Dolinga ist eine Gesundheitsförderin des bundesweiten Unterrichtsprogramms für Gesundheit, Gewalt- und Suchtvorbeugung. Klassen, die daran teilnehmen, nennen sich Klasse2000.

Zusätzlicher Unterricht

Den zusätzlichen Unterricht für die Borkener Grundschüler ermöglicht die Aktion Kinder für Nordhessen. Die HNA ist der Pate für die Borkener Klasse. Sie kommt für Honorar und Materialkosten auf.

„Es ist leider so, dass viele Kinder von ihren Eltern nicht angeregt werden, Sport zu treiben oder ein Buch zu lesen“, sagt Klassenlehrer Helmut Hugo. „Wir wollen dazu beitragen, dass Kinder erkennen, was gut oder schlecht für sie ist. Sie müssen lernen, Verantwortung auch für sich übernehmen.“

Neben Gesundheitsthemen, Sport und Ernährung geht es auch darum, wie man Stresssituationen bewältigt und mit Konflikten umgeht. „Wir wollen die Kinder stark machen. Sie sollen zum Beispiel die Tricks der Werbung deuten lernen oder wenn sie etwas nicht wollen, Nein zu sagen“, sagt Renate Dolinga. Im Schuljahr 2009/2010 nahmen bundesweit über 359 000 Kinder aus 15 428 Grundschulklassen am Projekt Klasse2000 teil. www.klasse2000.de

Von Heike Wagner

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare