Diakonin Daniela Krug ist neue Jugendarbeiterin der Gemeinde

Gegenseitiges Kennenlernen: Bei den Kinderferienspielen der Gemeinde Willingshausen stellte Bürgermeister Heinrich Vesper die neue Jugendarbeiterin Daniela Krug (links) vor. Foto: Rose

Willingshausen. Im November vergangenen Jahres sprach sich das Willingshäuser Parlament einstimmig dafür aus, eine ganze Stelle für einen neuen Jugendpfleger auszuweisen. Das Parlament folgte damit dem Vorschlag des Jugendbeirates und des Jugendausschusses.

Seit gut einer Woche ist Daniela Krug nun im Amt. Die 23-jährige Erzieherin und Diakonin soll die Jugendarbeit in neue, verlässlichere Bahnen lenken.

In der Vergangenheit hatte es immer wieder Schwierigkeiten gegeben: „Das lag zum großen Teil daran, dass die Stelle zur Hälfte von der Kirche und zur Hälfte von der Gemeinde fianziert wurde“, sagt Bürgermeister Heinrich Vesper. Er wünsche sich, dass sich die Jugendarbeit künftig - ähnlich wie im Sport mit der Spielgemeinschaft - gesamtgemeindlich gestaltet werde. Steina sei in der Vergangenheit ausgegrenzt gewesen, weil der Ort kirchlich zu Trutzhain gehört habe. „Das soll sich jetzt ändern“, erklärt Vesper.

Die Gemeinde sei da schon auf einem guten Weg, findet Daniela Krug. Denn immerhin konnten dank vieler ehrenamtlicher Helfer die Kinderferienspiele organisiert werden. Die gebürtige Neukirchenerin engagiert sich seit langem in der Jugendarbeit, arbeitete vor und während ihrer Ausbildung in Hephata etwa bei den Kinderkulturtagen in der Knüllstadt mit. Berufserfahrung sammelte die 23-Jährige zuletzt zwei Jahre in Nordringgau bei Eschwege. In den kommenden Wochen werde sie sich zunächst einen Überblick verschaffen.

Zunächst verbindliche Zeiten

Einen guten Kontakt gebe es bereits zum Jugendparlament. Die Jugendräume Merzhausen und Loshausen würden derzeit in Eigenregie laufen. In Wasenberg hingegen liege die Jugendarbeit quasi brach. „Für den Jugendraum wird es hier zunächst verbindliche Zeiten geben“, sagt Krug. „Ich will die Jugendlichen damit nicht vor den Kopf stoßen, aber Regeln muss es geben.“

Auch mit Rathausmitarbeiterin Nadine Bergmann habe sich ein reger Austausch entwickelt. Ohne die verlässlichen Vorbereitungen durch das Helferteam hätten die Ferienspiele sonst nicht statt finden können, erklärt sie. „Der Wunsch der Gemeinde ist es, dass die Jugendarbeiterin Kontakte knüpft und das Engagement der Ehrenamtlichen koordiniert“, erläutert Vesper.

Als Jugendarbeiterin will Daniela Krug in Zukunft nicht nur Angebote für Kinder machen, sondern explizit auch für Mädchen und Jungs. Für die Wochenenden könne sie sich vorstellen, Besuche in Museen oder auch mal in Freizeitparks zu organisieren.

Ihren Schreibtisch wird Daniela Krug in der kommenden Woche im Jugendhaus Loshausen beziehen. Ihr klares Ziel: „Ich möchte die Jugendclubs wieder mit mehr Leben füllen“, sagt die 23-Jährige.

Von Sandra Rose

Quelle: HNA

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