KKdLT: Karnevalsvorbereitungen mit Sitzungspräsidenten laufen auf Hochtouren

Leben für den Karneval

Leben für den Karneval: Komitee-Chef Günter Felgenhauer (Mitte) mit den beiden neuen Sitzungspräsidenten des KKdLT, Karl-Heinz Aringer (links) und Thorsten Trebing bei der Kampagneneröffnung im November vergangenen Jahres im Gasthof Rockensüß. Foto: Heist

Treysa. Mit den beiden neuen Sitzungspräsidenten Karl-Heinz Aringer (51) und Thorsten Trebing (43) startete das Karnevals-Komitee der Liedertafel Treysa (KKdLT) im vergangenen November in die aktuelle Kampagne.

Mittlerweile laufen die Vorbereitungen für den Treysaer Karneval auf Hochtouren. Unter dem Motto „Tusch, Tanz und Witz in der Narrenschees – 55 Jahre Jubiläumskarneval in Trees“ erarbeiten die Gruppen und Büttenredner des Vereins ein unterhaltsames Programm für die beiden Prunksitzungen und den Kinderkarneval im Februar.

Verbunden mit dem Verein

Die Programmzusammenstellung obliegt den Sitzungspräsidenten, die das bunte Karnevalstreiben auch moderieren. Die beiden „Treeser“ fühlen sich dem Karneval und dem KKdLT tief verbunden und engagieren sich seit Jahren im Verein. „Auf der Bühne zu stehen, ist für uns nichts Neues“, berichtet Rettungsassistent Thorsten Trebing, der das Männerballett Gazellen mitbegründete und in der Gruppe Mixed Pickles aktiv ist.

Mit drei Jahren habe er beim Kinderkarneval zum ersten Mal auf der Bühne gestanden. Seine Eltern regierten als Prinzenpaar die Kampagne 1966/1967. Trebing selbst war acht Jahre lang Komitee-Chef, bevor er zum Sitzungspräsidenten gewählt wurde.

Karl-Heinz Aringer kam als Jugendlicher zum Verein. Der Kriminalbeamte liebt es musikalisch. Früher habe er seine Schwester als Funkenmariechen zu Übungszwecken auf dem Akkordeon begleitet. Bei der Treeser Spätlese sei er mit verantwortlich für die musikalische Leitung. Sieben Jahre lang war Aringer Kassierer, bevor auch er Sitzungspräsident wurde. „Kassierer ist ein verantwortungsvoller Posten, das Programm zu gestalten aber ebenso“, sagt er.

Getragen werde ihr Vereinsengagement von ihren Familien und dem Spaß an der Vereinsgemeinschaft, erklären Trebing und Aringer. Die Doppelbesetzung habe sich bewährt. So ließe sich ihr Engagement bei Bereitschafts- und Schichtdienst besser koordinieren. Auch im Hinblick auf die Veranstaltungen seien zwei Sitzungspräsidenten, die sich selbst aktiv am Programm beteiligten, von Vorteil.

Spannungsbogen und Ball

Für die Prunksitzungen ist ein Programm von vier Stunden geplant, mit anschließendem Ball. Der zeitliche Ablauf mit Spannungsbogen muss ebenso stimmen wie die Technik. Thematische Überschneidungen müssen ausgeschlossen werden, sagen die beiden Programmverantwortlichen. Aus diesem Grund gehen sie in die Gruppen und schauen sich die erarbeiteten Programmpunkte an. Eine Woche vor der ersten Sitzung soll das Programm stehen. Die Spannung steigt mit der Generalprobe.

Wirkliche Aufregung kennen die Sitzungspräsidenten nicht. Wenn der Vorhang aufgehe und die ersten Worte gesprochen seien, fiele jegliche Anspannung ab. TERMINE

Von Kerstin Heist

Quelle: HNA

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