Leckereien und Lichterkönigin: Clobesmarkt lockt Gäste

Hier ging es rund: Eckels Kinderkarussell war beim Nachwuchs der Renner.

Homberg. „Alle Jahre wieder…" - Das Motto des Weihnachtsliedes gilt auch für ein traditionelles vorweihnachtliches Ereignis in der Kreisstadt: Der Homberger Clobesmarkt.

In bewährter Weise organisiert vom Stadtmarketing und der Clobesmarktgilde öffnete er am zweiten Adventswochenende wieder seine Pforten.

„Welch stimmungsvolles Ambiente in dieser einzigartigen Fachwerkkulisse“, schwärmten Ingeborg Gathen und Manfred Vagts aus Niedersachsen. Gemütlich bummelten sie durch die festlich dekorierten Homberger Einzelhandelsgeschäfte wie auch durch das Weihnachtsdorf am Marktplatz. Dort erwarteten zahlreiche Aussteller ihre Gäste mit weihnachtlichem Kunsthandwerk und jahreszeitlichen Leckereien.

Gäste aus Schweden 

Die weiteste Anreise brachte wohl Jörg Hassenpflug hinter sich, der die 2500 Kilometer lange Strecke aus seiner Wahl-Heimat Schweden in die einstige Heimatstadt nicht scheute. Mit im Gepäck hatte er Leckereien wie selbst gemachten Glögg und butterzarten Elchgulasch, zubereitet nach eigener Rezeptur.

Wie die sprichwörtlichen heißen Semmeln gingen auch die Lose der Tombola über den Tresen: Manch einer spekulierte auf den Hauptpreis, eine Schiffsreise. Ganz andere Interessen hatten die jüngsten Clobesmarkt-Besucher: Die Zeit bis zum sehnlich erwarteten Eintreffen des Nikolauses überbrückten sie mit etlichen Karussell-Runden und genüsslich zelebrierter Kunst am Plätzchen in der Weihnachtsbäckerei.

Mann im roten Gewand 

Groß war die Freude, als sich der Mann im roten Gewand mit seinen Engeln den Weg durch die Menschenmasse bahnte. Nach seiner Ansprache auf der Clobesmarkt-Bühne belohnte er mit süßen Präsenten manch flotten Spruch und beherzt dargebotene Lieder der Kinder.

Für unterhaltsame und durchaus kontrastreiche akustische Beiträge sorgten zudem viele musikalische Gäste. Ob Mundharmonika-, Klavier-, Flöten- oder Posaunenklänge, ob maritime, moderne oder klassische Weihnachtslieder: Instrumentalisten und Sänger - allen voran der Shantychor Homberg/Borken, der Schwedisch-Kurs der Volkshochschule mit Liedern um die Lichterkönigin Santa Lucia sowie die viereinhalb Oktaven umfassende Stimme von Sopranist Oswald Musielski - vermittelten den Besuchern zusätzlich eine festliche Stimmung.

Von Sigrid Ehl-von Unwerth

Fotos von Clobesmarkt und Weihnachtsmarkt in Fritzlar

Fotos vom Clobesmarkt Homberg und Weihnachtsmarkt in Fritzlar

Quelle: HNA

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