Ein Leerstand weniger

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Neues Leben in der Altstadt: Alexander Voladin hat das Haus, in dem einst das Cafè Hassenpflug war, gekauft. Erste Mieterin ist seine Frau Viktoria, die im Erdgeschoss ein Geschäft eröffnen wird. Drei Wohnungen in dem Gebäude sollen noch renoviert werden.

Homberg. "Wir wagen etwas. Das ist besser, als immer nur zu meckern", sagt Viktoria Voladin. Ihr Mann Alexander Voladin hat das Haus in der Westheimer Straße in der Homberger Altstadt gekauft.

Über zwei Jahre stand das alte Fachwerkhaus - ehemals Cafè Hassenpflug - leer und zum Verkauf. Derzeit laufen die Renovierungsarbeiten im Erdgeschoss. Und schon Anfang April will Viktoria Voladin in dem Geschäftsraum ein Modegeschäft eröffnen.

In der Modebranche kennt sie sich aus. Sie hat bereits für zwei große Modehäuser in Marburg gearbeitet, zudem ist sie Schauwerbegestalterin.

Seit fünf Jahren lebt das Paar in der Kreisstadt. Nach einer Erziehungspause will Viktoria nun wieder ins Berufsleben einsteigen. "Mein großer Wunsch war es immer, mich selbstständig zu machen", sagt die zweifache Mutter. Schnell war beiden klar, dass es ein Geschäft in der Homberger Innenstadt werden sollte.

"Wir leben in Homberg, und so bin ich auch nah bei meinen Kindern", sagt Viktoria Voladin. Zunächst wollte das Paar Geschäftsräume in der Altstadt mieten. Doch entweder waren die Räume nicht passend oder die Mietkosten zu hoch.

"Da haben wir uns entschlossen, dieses Haus zu kaufen", sagt Alexander. Über 400 Quadratmeter stehen zur Verfügung: das Geschäft mit 100 Quadratmetern, drei Wohnungen mit je 100 Quadratmetern und dazu noch eine alte Bäckerei.

Die Renovierung der Wohnungen soll nach und nach über die Bühne gehen. "Die Fenster haben wir bereits gewechselt, denn sie waren nur einfach verglast. Alles andere machen wir so schnell wie möglich", fügt Alexander Voladin an. Die Wohnungen sollen dann vermietet werden.

Während gerade die Wände im Geschäft Farbe erhalten, ist die Vorfreude bei Viktoria Voladin groß. "Es hat sich hier schon viel getan", sagt sie. Und dann erzählt sie von den Arbeiten an dem Gebäude. "In der Decke waren verfaulte Balken, die wurden erneuert", sagt sie. Deshalb verschieben sich die Eröffnung auf April.

Junge Mode will Viktoria in ihrem Geschäft anbieten. "Wer zu mir kommt, kann sich komplett einkleiden lassen", erklärt die 29-Jährige mit Blick auf Schuhe und Accessoires, die sie ebenfalls im Angebot haben wird.

Die Modepalette biete von Kleidung für jeden Tag bis hin zur Partymode viel Auswahl, für Jugendliche, Männer und Frauen. "Da ist für jeden etwas dabei", ist sich Viktoria Voladin sicher.

Von Maja Yüce

Quelle: HNA

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