Brand im Jahr 2011 hatte kahle Stelle hinterlassen

Lehrer und Schüler eröffnen neuen Pausenhof am Schwalmgymnasium 

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Freuen sich, ihre Pausen zukünftig im Freien verbringen zu können: Emma Bartkowiak (16) aus Ziegenhain und Lisa Bachman (18) aus Treysa. 

Ein Brand hatte 2011 eine kahle Fläche im Schwalmgymnasium hinterlassen: Doch die ist jetzt Geschichte - zum Schuljahresbeginn wurde der neu gestaltete Pausenhof eingeweiht.

Schotter, geparkte Autos und eine kahle Fläche, die der Brand des Fachtrakts für Biologie, Chemie und Physik im Jahr 2011 hinterließ: So sah der Südhof des Schwalmgymnasiums die letzten Jahre aus. 

All das ist seit dem Beginn des neuen Schuljahres Geschichte. Der Schotter wich begrünten Flächen und Bäumen, die Autos Klettergerüst, Fußballfeld und Basketballkorb.

Die Wünsche der Schüler zur Neugestaltung des Hofes, die Schulleiter Frank Siesenop in Briefe verpackt in sein Büro geliefert bekam, hatten für die Planer höchste Priorität. Viele Sitzmöglichkeiten, ein Bolzplatz und ein Außenbereich für die Cafeteria waren die Anliegen der Kinder. „Endlich müssen die Schüler sich nicht mehr wegen mangelnden Sitzgelegenheiten auf der Tischtennisplatte niederlassen“, sagt Siesenop.

Im Laufe der letzten Jahre wurde der Altbau mit Zuschüssen des Landes Hessen modernisiert. Neue Fenster und die neue Dämmung des Daches verwandelten das Hauptgebäude der über 100 Jahre alten Schule in einen energiesparenden Raum zum Lernen.

Schon vor einigen Jahren sei die Neugestaltung des Hofes Thema gewesen, allerdings habe man zunächst das Dach der Turnhalle erneuern müssen, so Siesenop. Auch die Vorsitzende der Elternvertretung Anette Schmidt berichtete von dem langwierigen Projekt.

Zur Eröffnung am Montag waren auch Landrat Winfried Becker und Bürgermeister Stefan Pinhard gekommen. Beide informierten sich über den erfolgreichen Umbau und gaben den Schülern einige gute Wünsche für das neue Schuljahr mit auf den Weg. „Zu meiner Zeit an dieser Schule war das hier ein karger Lehrerparkplatz“, erinnert sich Pinhard und freute sich über die besondere Wohlfühlatmosphäre. „Hier wurde nicht nur ein neuer Schulhof gebaut, sondern eine Begegnungsstätte“, so Becker. Gemeinsam mit der Schulleitung habe man das Projekt geschultert. Insgesamt rund acht Millionen Euro flossen in die Modernisierung der Schule, rechnet man den Neubau für Naturwissenschaften mit ein, der allein rund vier Millionen Euro kostete.

Der vordere Schulhof wird zur Zeit auch erneuert, der soll in einem Monat wieder für den Schulalltag nutzbar sein, so Siesenop.

Quelle: HNA

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