Premiere im Bürgerhaus mit „Schlachtfest bei Schmidt“ am kommenden Samstag

Auf den Leib geschnitten

Ensemble 2011: von links Michael Bratfisch, Thomas Briefs, Evelyn Heger, Veza Müller, Sandra Stohwasser, Martina Gerhold, Annegret Seeger, Natalie Dünzebach, Claudia Böttcher, Rolf Sorokin und Lars Seeger. Foto: Privat

Maden. Der ländliche Kriminalschwank von Roland Lange „Schlachtfest bei Schmidt“ wird erstmals im Gudensberger Bürgerhaus aufgeführt. Am Samstag, 29. Oktober, 19 Uhr, eröffnen die Wotansteiner aus dem Gudensberger Stadtteil Maden die neue Spielzeit, in der wieder ein turbulenter Schwank auf dem Programm steht.

Spontane Gags

Mit dem Dreiakter „Schlachtfest bei Schmidt“ wurde ein Stück ausgewählt, dass der Theatergruppe wie auf den Leib geschnitten scheint: Spritzige Dialoge, schräge Charaktere und jede Menge Platz für spontan eingeworfene Gags sind die Merkmale des Stücks und gleichzeitig auch das Markenzeichen der seit 1992 aktiven Komödianten.

Dass trotz der „freien Interpretation“ des Textes der rote Faden nicht verloren geht, sei der Bühnenerfahrung der Akteure zu verdanken. Die meisten Laienschauspieler stehen fast 20 Jahre gemeinsam auf der Bühne.

Zum diesjährigen Theaterstück: Im Jahre 1982 steht bei Schmidts das jährliche Schlachtfest an. Im Nachbarhaus ist kurz zuvor der Regierungsdirektor Dr. Robert Zippel (Thomas Briefs) und dessen aufgetakelte Ehefrau Marlene Zippel-Wendhut (Claudia Böttcher) aus Berlin auf das Dorf gezogen, um hier den Altersruhesitz auf dem Lande zu genießen.

Eines trüben Novembermorgens schreckt ein Schuss die Bewohner auf. Die Herkunft des Schusses muss ergründet werden. Oma Trude (Annegret Seeger) und deren Schwiegertochter Regine (Veza Müller) erklären, sie hätten ihre Tante Käthe geschlachtet. Damit nehmen die Missverständnisse ihren Anfang. Das Schmidtsche und Zippelsche Verwirrspiel wird durch abstruse Verdächtigungen der Nachbarin Ulla Henkelmann (Natalie Dünzebach) und der Kioskbetreiberin Gisela (Martina Gerhold) noch brisanter. Kommissar Stefan Mordmüller (Lars Seeger) mit seinem Assistenten Harald Nierenstein (Michael Bratfisch) nehmen sofort die Ermittlungen im Mordfall „Tante Käthe“ auf.

Mit dem Stück „Schlachtfest bei Schmidt“ glaubt die Gruppe, einen Glücksgriff in mehrfacher Hinsicht getan zu haben. Eine witzige Handlung, ein wenig Schadenfreude, eine ganze Bandbreite von Charakteren, wie sie einem im täglichen Leben begegnen und Schauspieler, denen die jeweilige Rolle scheinbar auf den Leib geschrieben wurden, gehörten dazu. Der Kartenvorverkauf hat begonnen.

Quelle: HNA

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