Wolfhagen investiert rund 83 000 Euro in neue Kleidung für Atemschutzträger

Leichter in den Einsatz

Freude über die neue Schutzkleidung: Stadtbrandinspektor Frank Brunst, Vize Matthias Müller und Bürgermeister Reinhard Schaake mit Einsatzkräften bei der Übergabe in der Atemschutzwerkstatt. Links Werner Ranft mit seiner alten, dickeren Montur. Foto:  Norbert Müller

Wolfhagen. Bei der Sicherheit darf nicht gespart werden. Und so investierte die Stadt Wolfhagen knapp 83 000 Euro, um die 110 Atemschutzträger ihrer Wehren mit moderner Schutzkleidung auszustatten. Am Freitagnachmittag wurden die neuen Jacken, Hosen und Handschuhe auf dem Wolfhager Stützpunkt von den Feuerwehrleuten im Empfang genommen.

Wer den bestmöglichen Brandschutz möchte, muss seine Feuerwehrleute auch so gut wie möglich ausstatten. Darüber waren sich die Entscheidungsträger der Stadt Wolfhagen einig, als es darum ging, nach 14 Jahren die bei unzähligen Einsätzen stark beanspruchte Schutzkleidung zu ersetzen.

Zunächst, so Stadtbrandinspektor Frank Brunst, wurden die Produkte von drei Herstellern über ein Jahr getestet, ehe die Wehrführung der Stadt eine Empfehlung für die aus ihrer Sicht beste Variante gab. Die Ersatzbeschaffung wurde ausgeschrieben, die Summe im Haushalt eingestellt, mit dem Etat für 2010 vom Stadtparlament abgesegnet. Dann wurde vom Magistrat bestellt.

Exakt 82 970,64 ließ sich die Stadt die verbesserte Ausrüstung ihrer Atemschutzträger kosten, die an vorderster Front die Brände bekämpfen. Pro Montur entspricht das 765,76 Euro.

„Bei einem Brand kann man keinen Unterschied machen, alle müssen dann gleich gut ausgerüstet sein.“

Dass man alle Atemschutzträger in allen Stadtteilen gleichzeitig neu ausstattete, sei selbstverständlich, erklärte Bürgermeister Reinhard Schaake: „Bei einem Brand kann man keinen Unterschied machen, alle müssen dann gleich gut ausgerüstet sein“, ganz gleich aus welchem Stadtteil die Einsatzkräfte stammen.

Der Vorteil der neuen Kleidung: Sie ist bei gleichem Schutz leichter, weniger steif, hat dank einer speziellen Mabran ein angenehmeres Innenklima und an den Kniepartien einen widerstandsfähige Kevlar-Verstärkung.

Für Übungen auf der Atemschutzstrecke oder bei Hilfeleistungen wie Ölunfällen sollen die alten Anzüge aufgetragen werden, sagte Stadtbrandinspektor Frank Brunst.

Bei Bränden werden ab sofort nur noch die neuen getragen, die bei normaler Nutzung mindestens 15 Jahre halten sollen.

Quelle: HNA

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