Die Pfarrer der Kirchenkreise trafen sich zur Fortbildung am Sprengeltag in Homberg

Leidenschaft für das Predigen

Gäste beim Sprengeltag in Homberg: von links Kathrin Oxen und Dr. Dietrich Sagert mit Pröpstin Sabine Kropf-Brandau. Foto: privat

Schwalm-Eder. Unter dem Titel „Gott zur Sprache bringen“ trafen sich Pfarrer des Sprengels Hersfeld zum Sprengeltag 2014 der Landeskirche von Kurhessen-Waldeck in der Stadtkirche Homberg. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie verschiedene Formate die Freude an der Predigt steigern können und welche Wechselbeziehungen zwischen Sprache und Kultur der Gegenwart zur „Predigt“ bestehen.

Die evangelische Kirche lebe aus der Konzentration und Weitergabe der frohen Botschaft, betonte Pröpstin Sabine Kropf-Brandau. „Ohne Predigt geht es nicht“, sagte sie und hob hervor, das „diese Mitte immer wieder neu entdeckt und gestaltet werden darf.“

Referenten waren Kathrin Oxen und Dr. Dietrich Sagert vom Zentrum für evangelische Predigtkultur in Wittenberg. Neben einem Überblick über verschiedene bestehende Predigtkonzepte aus Vergangenheit und Gegenwart stellten die Referenten aktuelle Konzepte zur Predigtvorbereitung und -gestaltung vor.

Sie übten mit den Pfarrern auch praktisch und verdeutlichten, dass es notwendig sein kann, gewohnte Wege bei der Predigtvorbereitung zu verlassen, um dadurch neue Zugänge auch zu befremdlichen Texten zu gewinnen. Auch die eigenen Eindrücke, die bei der Vorbereitung entstünden, seien wichtig und böten Zuhörern Einstiege in die Predigt.

Das Zentrum für evangelische Predigtkultur hat 2009 seine Arbeit in Wittenberg aufgenommen. Dort arbeitet das Zentrum daran, die Leidenschaft für das Predigen zu intensivieren. Weitere Informationen im Netz unter www.ekd.de/zentrum-predigtkultur.

Beim Sprengeltag wurden außerdem die Sprengelmitglieder des Pfarrerausschusses der Landeskirche gewählt. Mit großer Mehrheit wurden Pfarrerin Annette Hestermann und Pfarrer Winfried Marnach nominiert. (red)

Quelle: HNA

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