Bläsergruppe des Posaunenwerks sorgte für eine begeisternde Musik zum Wochenschluss

Die Leistung lässt aufhorchen

Klanggewaltig: Die Bläsergruppe der Landeskirche unter der Leitung von Landesposaunenwart Ulrich Rebmann bot am Samstagabend in der Hephata-Kirche Musik vom Feinsten. Fotos: Heist

Treysa. Ein musikalischer Höhepunkt erwartete am Samstagabend rund 70 Besucher der Hephata-Kirche in Treysa. In der „Musik zum Wochenschluss“ präsentierten Kantorin Tabea Fuhr und die Bläsergruppe des Evangelischen Posaunenwerks von Kurhessen Waldeck sinfonische Musik für Orgel, Blechbläser und Schlagwerk. Unterstützt wurden sie von Marcel Quappen an den Pauken.

Elegant in Schwarz gekleidet betraten die Musiker die Kirche. Mit Werken von Felix Mendelssohn Bartholdy, Gustav Mahler und Traugott Fünfgeld spielten sich die Organistin, der Mann am Schlagwerk und die 20 Blechbläser unter der Leitung von Landesposaunenwart Ulrich Rebmann in die Herzen der Konzertbesucher. Beeindruckt von Programm und Darbietung, quittierte das Publikum die Leistung der Musiker mit anhaltendem Applaus.

Ob gewaltig und dynamisch-kraftvoll oder sanft und feierlich-erhaben, der Klang von Mendelssohn Bartholdys „Ein feste Burg ist unser Gott“ – Introduktion und Choral aus der „Reformations-Symphonie“, das „Andante in D-Dur“ des Komponisten, Mahlers „Symphonisches Finale“ und Fünfgelds „Symphonische Suite“ erfüllten den sakralen Raum mit Leben und begeisterten die Zuhörer.

„Ich freue mich auf ein ganz besonderes Konzert in der Kirche heute Abend“, damit hatte Pfarrerin Barbara Eschen den Besuchern vor Konzertbeginn wahrlich nicht zuviel versprochen.

Einfühlsam und faszinierend

Mit großem Einfühlungsvermögen boten die Musiker Klangliches auf hohem Niveau, das Jung und Alt im Publikum gleichermaßen faszinierte und aufhorchen ließ. Die Musiker bedankten sich mit einer Zugabe und stimmten gemeinsam mit den Kirchenbesuchern den Choral „Der Tag, mein Gott, ist nun vergangen“ an.

Mit Lesungen zu „Ein feste Burg ist unser Gott“ und einer Geschichte nach Leo Tolstoi umrahmte Pfarrerin Barbara Eschen das musikalische Programm.

Von Kerstin Heist

Quelle: HNA

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