Gisela Itzenhäuser entdeckte sich und ihre Mutter auf dem Bild

Leser erkannten Bekannte wieder

Hessentag 1964 in Kassel: HNA-Leser erkannten, dass dieses Foto eine Gruppe aus Riebelsorf zeigt. Foto: Archiv/nh

Riebelsdorf/Kassel. Das Geheimnis ist gelüftet: Auf dem historischen Bild vom Hessentag 1964 in Kassel ist eine Gruppe aus Riebelsdorf zu sehen. Wir veröffentlichten in der Donnerstagsausgabe der Schwälmer Allgemeinen das Bild aus dem HNA-Archiv vom Festumzug des Hessentages.

Nach Veröffentlichung gingen mehrere Anrufe in unserer Redaktion ein. Die Anrufer erkannten sich selbst, aber auch Bekannte und Freunde.

Unser Leser Ingo Lampp aus Riebelsdorf endeckte auf unserem Foto (rechts vorne) seine Nachbarin Erika Stapler, geborene Geßner. Diese wiederum meldete sich ebenfalls. Sie ist sich nicht sicher, meinte aber, dass einer der Jungen (rechts, zweite Reihe) Egon Hahn aus Riebelsdorf sein könnte.

Willi Rupp wurde erkannt

Beide entdeckten zudem den Riebelsdörfer Willi Rupp auf dem Bild. Er ist der Junge vorne in der Mitte des Fotos, waren die Anbrufer überzeugt. Willi Rupp bestätigte dies auf Nachfrage. An den Umzug kann er sich jedoch nicht mehr erinnern.

Auch Gisela Itzenhäuser, geborene Schultheis, gab an, dass es sich um eine Riebelsdörfer Gruppe handelt. Sie hat in der ersten Reihe links Elfriede Fenner, geborene Wagner, erkannt. Dahinter entdeckte sie Rosalinde Metz. Ob sich der Nachname inzwischen geändert hat, konnte sie jedoch genauso wenig wie Erika Stapler sagen. In der dritten Reihe läuft nach ihren Angaben Waltraud Schmidt, die Schwester von Rosalinde Metz.

Ganz hinten, nur mit dem Kopf zu sehen, entdeckten Gisela Itzenhäuser und ihre Schwester Siegrid Phiel ihre Mutter Anna Katharina Schultheis. Daneben links läuft, so gab es Gisela Itzenhäuser an, Elschen Wagner. Erika Stapler hat noch genaue Erinnerungen an den Tag. Sie lief damals als acht Jahre altes Mädchen mit. Ihre ältere Schwester und ihre Mutter nahmen ebenfalls am Umzug teil.

„Ich weiß noch genau, dass ich als jüngeres Kind laufen musste, während meine Schwester hinten auf einem Wagen saß, der von Pferden gezogen wurde“, erklärte Erika Stapler gegenüber unserer Zeitung. Ob ihre Mutter lief oder auf dem Wagen saß, weiß sie heute nicht mehr. (mso/flq)

Quelle: HNA

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