Das neue Schwälmer Jahrbuch ist erschienen – Erhältlich im Buchhandel und im Museum

Lesestoff für Winterabende

Schmückt den Titel des neuen Schwälmer Jahrbuchs: Das Schloss in Willingshausen. Repro: HNA

Schwalm. Wie jedes Jahr zum Advent ist das neue Schwälmer Jahrbuch herausgekommen. Die Ausgabe für das Jahr 2016 wird auf dem Titel von einer Aufnahme des Schlosses in Willingshausen geziert, und der Einstiegsbeitrag ist denn auch dem Renaissancebau aus der Mitte des 16. Jahrhunderts der Familie von Schwertzell zu Willingshausen gewidmet. Auch die Rückseite des Bandes zeigt das Schloss – im Schnee.

Von der Redaktion schreibt Heinrich Opper im Vorwort: „Dieses Buch bietet durch umfangreiche, gewichtige Beiträge Lesestoff für lange Winterabende. Große historische, kulturhistorische und kunsthistorische Bögen werden gespannt, daneben sorgen auch kleinere Miniaturen für Abwechslung.“

Mehr als zwei Dutzend Autoren haben diese Jahr Beiträge beigesteuert, viele wohlbekannte. Über die letzten Schwälmerinnen in Tracht berichtet so Brunhilde Miehe, sehr hübsche Fotos lockern auf. Waltraud Reese-Rink (1929 - 2014) öffnete das Familienalbum und erzählt vom Leben ihres Vaters, Dr. med. Robert Reese, der 1890 geboren worden war. Die Aufzeichnung von „Rosenstocks Linchen“ aus Neukirchen hat Dr. Walter Weishaar bearbeitet, überhaupt liegt ein deutlicher Akzent der 2016er Ausgabe auf Menschen und ihren Geschichten in wechselhaften Zeiten. Dazu zählen etwa auch Helmut Fälbers Kindheitserinnerungen mit auch verstörenden Eindrücken aus dem Zweiten Weltkrieg.

Den Ersten Weltkrieg thematisiert Bernd Lindenthal, der Auszüge aus der „Frankenhainer Schulchronik“ bringt.

Das Jahr im Museum

Dokumentiert wird auch wie gewohnt das Jahr des Schwälmer Heimatbundes (SHB), der das Jahrbuch ja herausgibt. Natürlich wird erinnert an die Wiedereröffnung der Abteilung Vor- und Frühgeschichte im Museum im August und an die Ausstellungen von Michael Lampe sowie die von Lutz Klapp (Fotografie) und Lutz Lesch (Skulptur), die witzigerweise „2XLutz aus der Schwalm“ betitelt war.

Eine gelungene Ausgabe also wieder, die zu Weihnachten immer recht kommt, ob zum selbst schmökern oder als Gabe zum Fest.

• Preis 14,90 Euro, zu bekommen in den heimischen Buchhandlungen und im Museum der Schwalm in Ziegenhain, Paradeplatz.

Von Anne Quehl

Quelle: HNA

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