Übungsszenario und Empfang

Letzter Schuss: Abschied vom Truppenübungsplatz

Oberstleutnant Uwe Weinrauter übergibt symbolisch die Feuerwehr an Peter Vaupel vom Brandschutzzentrum der Bundeswehr.

Schwarzenborn. Mit zwei krachenden Mörsereinschlägen zu den Klängen des Elvis-Songs „Always on my mind“ ist der Truppenübungsplatz Schwarzenborn Geschichte.

Beim sogenannten „letzten Schuss“ am Dienstag auf dem Übungsgelände und einem anschließenden Empfang im Offizierscasino der Knüllkaserne wurde der Übungsbetrieb an den Standortältesten Oberst Helmut Remus, Kommandeur des Jägerregiments, übergeben.

„Die Verteidigungskräfte für den Erhalt des Truppenübungsplatzes waren gegenüber den Angriffskräften nicht stark genug“, kritisierte Schwarzenborns Bürgermeister Jürgen Kaufmann die Degradierung des Übungsareals.

Gäste beim Empfang: : Oberstabsarzt Mathias Scheithauer und Stabsarzt Lisa Wagner von der Sanitätsstaffel Schwarzenborn.

Oberstleutnant Uwe Weinrauter, Kommandant desTruppenübungsplatz Wildflecken, ging auf die Geschichte des Geländes ein: Vor 19 Millionen Jahren sei der Knüll bereits mit einem großen Knall entstanden. Nun werde nach 78 Jahren der letzte rheinhessische Truppenübungsplatz in eine andere Zuständigkeit übergeben.

Als Standortübungsplatz fährt das Gelände zum Jahreswechsel damit unter neuer Flagge. Der Übungsbtrieb gehe auf dem gesamten Areal weiter, betonte Oberst Helmut Remus, und bleibt militärischer Sicherheitsbereich.

Von Sylke Grede

Mehr lesen Sie in der gedruckten Mittwochausgabe

Eine Fotostrecke mit Bildern von der Veranstaltung finden Sie hier:

Abschied vom Truppenübungsplatz Schwarzenborn 

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare