Leukämiekranke Frau aus Istha nach Stammzelltransplantation wieder Zuhause

Istha. Erfreuliche Nachrichten aus dem Wolfhager Stadtteil Istha: Die an einer seltenen Form der Leukämie erkrankte Roswitha Woitassek (HNA berichtete mehrfach) hat die dringend benötigte Stammzellenstransplantation in der Berliner Charité überstanden und ist wieder nach Istha zurückgekehrt. Dies teilte ihre Tochter Nicole Wölk mit.

Insgesamt 23 Wochen dauerten die Behandlungen der 55-jährigen Frau, allein der Aufenthalt bei den Spezialisten in Berlin nahm knapp fünf Wochen in Anspruch. Einmal wöchentlich machte sich ein Familien-Tross aus Istha auf den Weg nach Berlin, um Roswitha Woitassek zu besuchen und ihr Kraft zu geben. Es stehen noch verschiedene Untersuchungen an, sagte Tochter Wölk, doch die Ärzte seien mit den Werten zufrieden. Man gehe davon aus, dass das transplantierte Knochenmark bereits arbeitet.

Eine Nachuntersuchung sei für Mitte August geplant, sagte Nicole Wölk, bis dahin muss ihre Mutter einmal wöchentlich ins Klinikum Kassel. Derweil mache ihre Mutter täglich kleine Fortschritte auf dem Weg zur Rückkehr in den Alltag und komme langsam wieder zu Kräften: „Es geht jeden Tag etwas bergauf“, sagt Wölk.

Natürlich sei ihre Mutter sehr froh, nach der langen Zeit der Abwesenheit nun wieder im Kreise ihrer Familie zu sein. Weiteren Auftrieb erhalte die Isthaerin auch durch die Tatsache, dass im nächsten Monat die Geburt des sechsten Enkelkindes erwartet wird. Gemeinsam mit ihrem Mann habe sie auch einen kleineren Einkauf im Herkules-Markt getätigt und dabei viele ihrer bisherigen Arbeitskollegen getroffen.

Zwar gäbe es im nächsten halben Jahr noch einige Einschränkungen und Herausforderungen zu meistern und Dinge, auf die ihre Mutter achten müsse, doch „sie meistert ihr Schicksal sehr gut und hat nie den Kopf in den Sand gesteckt,“ sagt Tochter Wölk zur bisherigen Entwicklung, die Mut macht. (uli)

Quelle: HNA

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