Schnelleres Internet für Zella und Loshausen

Licht am Ende des Datentunnels

Für schnelleres Internet: Lokalpolitiker und Telekom-Mitarbeiter. Foto: Hoffmann

Zella. Ab September heißt es volle Kraft voraus auf dem Datenhighway für Zella und Loshausen. Die Gemeinde Willingshausen und die Deutsche Telekom haben eine bessere Anbindung an das Internet für beide Ortschaften auf den Weg gebracht.

Bürgermeister Heinrich Vesper (FDP) schien sichtlich erleichtert, dass das Thema, welches vor dreieinhalb Jahren aus den Reihen der Bevölkerung angestoßen worden ist, nun endlich konkrete Züge annimmt. „Heutzutage ist eine gute Internetversorgung ein wichtiges Kriterium, ob sich junge Familien in einem Ort niederlassen“, sagte Vesper. Deshalb war es der Gemeinde Willingshausen wichtig, dass Zella und Loshausen einen bessere Anschluss erhalten.

Eigentlich war für die Ortschaften eine Freileitung, also eine überirdische Internet-Versorgung vorgesehen. Doch es gab Probleme mit der Genehmigung des Baus. Daher einigten sich Gemeinde und Unternehmen auf eine Erdkabellösung. „Die Mehrkosten“, betonte Vesper, „trägt ganz allein die Telekom.“

Von Kupfer auf Glasfaser

Vor Ort war Dieter Jakobi, der kommunale Ansprechpartner des Unternehmens. Er stellte Bandbreiten für Zella in Höhe von vier bis acht Megabyte pro Sekunde in Aussicht. Loshausen kann auf bis zu 50 Megabyte hoffen. „Wir sind guter Dinge“, sagte Jakobi, „dass wir gegen Ende September das Technikgehäuse einschalten können.“

Dieses steht an der Ransbacher Straße in Loshausen und beinhaltet die eigentliche Neuerung: Statt eines Kupferkabels endet jetzt ein modernes Glasfaserkabel im Hauptverteiler. Darüber wird ein DSL-Signal eingespeist. Der Impuls wird umgewandelt und in die jeweiligen Haushalte geleitet.

Die Gemeinde Willingshausen beteiligt sich mit 50 000 Euro an dem Internet-Ausbau. Wie viel Geld die Telekom bezuschusst hat, wollte der Sprecher nicht mitteilen. (hof)

Quelle: HNA

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