Alte Filiale schließt dafür

Lidl plant einen modernen Markt in Fritzlar

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Müsste für einen neuen Lidl-Markt weichen: das Gebäude der Vieh- und Fleischvermarktung an der Gießener Straße.

Fritzlar. Der Discounter Lidl möchte in Fritzlar einen seiner modernsten Märkte in Deutschland bauen. Ein Standort ist auch schon gefunden.

Eine Filiale der neuen Generation soll an der Ecke Gießener Straße/ Brandenburger Straße entstehen und 1500 Quadratmeter groß sein. Der Konzern möchte seinen jetzigen Standort an der Waberner Straße aufgeben. Das geht es aus einer Bauvoranfrage hervor, die am Donnerstag in der Fritzlarer Stadtverordnetenversammlung diskutiert wurde.

Wo derzeit das Gebäude der Landwirtschaftlichen Vieh- und Fleischvermarktung Nordhessen steht, soll ein Discounter der neuen Generation entstehen. „Die neuen Filialen unterscheiden sich grundlegend von den bisherigen Märkten in Fläche, Einrichtung, Gebäudeform und Fassadengestaltung“, heißt es in einer Vorlage der Stadtverwaltung.

Nach Angaben des Discounters gehe es nicht darum, mehr Produkte anzubieten. Das bestehende Sortiment solle vielmehr großzügiger präsentiert und die Gänge zwischen den Regalen breiter werden. In der Region gebe es noch keinen Lidl der neuen Generation.

Aussehen ist noch unklar

Wie der neue Markt genau aussehen soll, ist unklar. Entwürfe wollte Lidl auf Anfrage unserer Zeitung nicht veröffentlichen. Der Konzern berief sich auf die laufende Planung.

Unklar ist ebenso, wie es nach einem Umzug mit dem bisherigen Markt an der Waberner Straße weitergehen könnte. Das Gebäude gehört Lidl. Der Konzern habe nach eigenen Angaben nicht vor, es an einen Lebensmittelhändler zu vermieten oder zu verkaufen. Lidl wolle dort keinen weiteren Wettbewerber zulassen.

Diese Einstellung wurde von den Stadtverordneten begrüßt. „Es ist wichtig, dass kein weiterer Lebensmittelhandel dazukommt. Die Anzahl ist für Fritzlar ausreichend“, sagte Gerlinde Draude (SPD). Bürgermeister Hartmut Spogat erklärte, dass die Stadt „peinlichst genau“ aufpassen werde, wie es in dem alten Gebäude an der Waberner Straße weitergeht.

Quelle: HNA

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