Fritzlarer Hospital baut einen neuen Operationstrakt

Fritzlar. Barbara Gawliczek, die Geschäftsführerin des Fritzlarer Hospitals zum heiligen Geist, nahm einen QuasiScheck über 5,6 Millionen Euro entgegen. Damit kann sich das Krankenhaus seine Leistung verbessern.

Von diesem Steuergeld will sie einen Operationstrakt bauen – noch in diesem Jahr. Im Sommer des Jahres 2012 soll er fertig sein. Und so frohlockte die Klinikchefin schon mal, als ihr Sozialminister Stefan Grüttner das Papier in die Hand drückte: „Wir haben im Landkreis weit die Nase vorn.“

Was sie damit meinte: Fritzlar sei mit dem Neubau noch moderner und leistungsfähiger und habe jetzt schon enormen Zulauf, vor allem nach der Schließung des Homberger Krankenhauses. Es gehe nicht um die Bettenzahl, es gehe um Leistungen, stellte der Minister fest.

Vorteil dieses Hauses, das einer Stiftung gehört: Es kann das Ergebnis seiner seine Leistung direkt wiederverwenden und jeden verdienten Cent investieren. Die Klinik muss nichts an private Investoren und Aktionäre ausschütten.

Sieben Millionen Euro sollen in den Op-Trakt gesteckt werden. Für dieses Geld wird der Heringer Architekt Mathias Kürschner einen zweigeschossigen Anbau mit drei OP-Sälen und Aufwachraum auf den Hof stellen, wo einst das Verwaltungsprovisorium war. Die Operationssäle werden im ersten Stock angeordnet, darüber soll die Abteilung für die Aufbereitung des Sterilguts angesiedelt werden. Auf der unteren Ebene des Neubaus werden die Krankenwagen anfahren.

Die alten Operationsräume sind vor 30 Jahren gebaut worden. Eine Sanierung und Renovierung wäre teurer geworden als ein Neubau.

Quelle: HNA

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