Judith und Mel gastierten am Freitag in der Stadtkirche – Kirchenchor Treysa sang mit

Lieder voller echter Liebe

Großer Auftritt: Der Kirchenchor Treysa bereicherte die festliche Abendmusik.

Treysa. Mehr als 40 Jahre sind die Schlagersänger Judith und Mel verheiratet. Fast ebenso lange schon stehen beide zusammen auf der Bühne: In Treysa war das sympathische Paar am Freitagabend in der Stadtkirche zu Gast. 220 Besucher lauschten den volkstümlichen Duetten. Mit von der Partie war auch der Kirchenchor Treysa unter der Leitung von Livia Mühling.

Das Besondere: Der Chor sang nicht nur allein. Bei der festlichen Abendsmusik gab es auch zwei gemeinsame Lieder mit den Schlagerstars aus Oldenburg. Der Chor zeigte sich durchaus wandelbar. Nach dem Gefangenenchor aus „Nabuco“ interpretierten sie „Überall auf der Welt singt man Lieder“ ebenso strahlend wie ein „Vater Unser“ zur Musik von Hanne Haller. Bei „Großer Gott wir loben dich“ stimmten nicht nur Judith und Mel ein, sondern auch die Gemeinde. Das Paar nahm die Zuhörer mit zu Herzen gehenden Melodien und Texten gefangen: Überwiegend stammen sie aus der Feder von Mel Jersey. „Anfangs haben wir viele Volkslieder und christlich geprägte Lieder gesungen, heute überwiegend volkstümlichen Schlager“, erklärte das gut gelaunte und stimmlich perfekt miteinander harmonierende Duo. Überwiegend verarbeite Mel in seinen Texten gewünschte oder geträumte Themen.

Titel aus der Feder von Mel

Auch ihre Gefühle füreinander seien immer wieder Mittelpunkt in ihren Liedern, etwa in „Die zehn Gebote der Liebe“. „Wenn die Glocken erklingen“ sei eine Ode an das Leben. „Glocken begleiten uns durch unser ganzes Leben“, erklärte Judith. Und als sie eines Tages im Aufnahmestudiuo habe den Titel „Das Herz einer Mutter singen“ sollen, habe sie zunächst eine tränenerstickte Stimme vor Rührung gehabt. Sicher werde das auch die Zuhörer, vor allem die Mütter, sehr berühren. Wie vergänglich etwas ist, das drückte der Song „Das Kind am Meer“ aus.

In der Pause gaben sich die Stars publikumsnah. Im Eingangsbereich der Kirche schrieben sie eifrig Autogramme auf ihre CD. Im zweiten Teil durfte man Judith nicht nur stimmlich, sondern auch äußerlich abwechslungsreich erleben. Höhepunkt war der Titel „Hochzeitslied“, für das die Sängerin selbstverständlich im Brautkleid vor dem Altar stand – und im Duett ihren Mel liebevoll anlächelte.

Quelle: HNA

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