Brigitte Zypries sprach über Gleichberechtigung

Ein Loblied auf die eigene Stadt

Zuhörer: Gespannt folgten die Gäste des Neujahrsempfanges in Gudensberg der Rede von Brigitte Zypries. Fotos: Eberlein 

Gudensberg. Die Lage ist gut – Wirtschaft, Finanzen, Schulen und Kindergärten, die Infrastruktur und die Vereine: All das zeige, dass Gudensberg gut dasteht und stolz auf seine Projekte sein kann.

Sowohl Stadtverordnetenvorsteher Walter Pippert als auch Bürgermeister Frank Börner zogen beim Neujahrsempfang der Stadt vor 300 Gästen eine positive Bilanz des vergangenen Jahres.

In diesem Jahr stehen erneut einige Punkte auf dem Plan. Die Stadt halte sich dabei an den vor über zehn Jahren zusammengefassten Handlungskatalog „Lust auf Zukunft - Agenda 21 Gudensberg“, um die Ziele der Stadtentwicklung umzusetzen.

Dazu gehöre die Gründung einer kommunalen Stromgesellschaft, die für März vorgesehen sei. Zudem werde die Errichtung eines interkommunalen Windparks in den Langenbergen geplant, zu dessen Zweck in Kürze eine Betriebsgesellschaft gegründet werden soll, so Börner.

Auch kulturell gibt es in diesem Jahr einiges zu erleben. Einer der Höhepunkte soll die Ausstellung der international anerkannten Künstlerin Carin Grudda in der Zeit von August bis Oktober sein, kündigte Börner an.

Nach einer kurzen musikalischen Einlage trat die Bundestagabgeordnete Brigitte Zypries (SPD) ans Rednerpult. Im Mittelpunkt ihres Vortrags standen die Werte ihrer Partei, allen voran die Gleichberechtigung. Ausführlich referierte sie über die Stellung der Frau und der Arbeiter vor der Gründung der SPD vor 150 Jahren.Was sie seither für die Gleichberechtigung erreicht und bewirkt habe und für die Zukunft plane, stellte sie vor. Sie schloss mit der Aussage: „Dass die Demokratie die beste aller Staatsformen ist und wir sie behalten und weiterentwickeln wollen, daran kann es keinen Zweifel geben.“

Von Christl Eberlein

Quelle: HNA

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