Vertreter trafen sich an

Lösungen für die Allee: Polizei, Stadt und Anwohner diskutierten über Probleme in Fritzlarer Park

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Allee Fritzlar

Fritzlar. Alle an einen Tisch zu bringen, war das Ziel der Anwohner. Sie wollten mit Vertretern von Stadt und Polizei über die Probleme in der Fritzlarer Allee sprechen. Jetzt war es so weit. 

Bürgermeister Hartmut Spogat hatte zum Anliegergespräch in den Hardehäuser Hof eingeladen – und gut 20 Anwohner kamen. Die Anregungen, Sorgen und Nöte sollten an diesem Abend aufgenommen werden, gab der Bürgermeister den Rahmen vor. Anschließend sollte über Lösungen gesprochen werden.

Der Lärm

Immer wieder klagen die Anwohner über Ruhestörungen. In der Allee werde am späten Abend Basketball gespielt und die Musik laut aufgedreht. „Wenn wir einen Anruf wegen Ruhestörung kriegen, versuchen wir, den Beschwerden nachzukommen“, sagte Dieter Rost, Erster Polizeihauptkommissar, der Polizeistation Fritzlar. Ein Platzverweis könne jedoch nicht einfach erteilt werden. „Wir müssen geeignete Mittel anwenden“, erklärte der Kommissar. Dazu gehöre es, zunächst die Ruhestörer anzusprechen und zu ermahnen. „Erst später können wir Platzverweise ausstellen.“ Um dieses Prozedere zu beschleunigen, stellt die Stadt Schilder mit dem Hinweis Nachtruhe von 22 bis 6 Uhr auf.

Die Drogen

In der Allee werden Drogen gehandelt, berichten Anwohner. Dieses Problem werde von der Polizei wahrgenommen und dagegen werden Maßnahmen ergriffen. Diese würden jedoch nicht veröffentlicht. Rost kündigte an, „am Ball zu bleiben“. Die Polizei sei dankbar für Hinweise.

Die Parkplätze

Ein beliebter Treffpunkt ist der Parkplatz in der Allee. Die Anwohner schlagen vor, dort eine Schranke aufzustellen und beispielsweise ab 22 Uhr den Parkplatz zu schließen. Spogat verwies darauf, dass es sich um einen öffentlichen Parkplatz handele, der beispielsweise auch von Besuchern des Seniorenheims und der Gastronomie genutzt werde. Er wolle die Anregung prüfen.

Die Stadtmauer

Die Anwohner der Von-Hund-Gasse kritisieren, dass sich immer wieder Jugendliche rund um die Stadtmauer rumdrückten, auch dort für Schmutz und Lärm sorgten. Sie fordern von der Stadt, die drei Durchgänge abends zu schließen.

Zum einen brauche es Personal, um die Durchgänge auf- und zuzuschließen, erklärte Spogat. Zum anderen müsste geklärt werden, inwiefern die Durchgänge als Flucht- und Rettungswege gebraucht werden.

Der Fritzlarer Bürgermeister kündigte an, das mit dem Stadtbrandinspektor abzusprechen.

Quelle: HNA

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