Loopings zum Saisonstart

Reger Betrieb beim Anfliegen des Modellflugvereins Colibri in Züschen

Fachsimpeln gehört dazu: In Züschen auf der „Kölnischen Kanzel“ trafen sich Modellflieger zum Anfliegen beim Modellflugverein Colibri. Fotos: Zirzow

Züschen. Den Start in die Saison nennen Motorradfahrer „Anlassen", bei Modellfliegern heißt es „Anfliegen".

Die Mitglieder von Colibri Fritzlar hatten am Freitag zu ihrem ersten offiziellen Flugtag eingeladen. Auf der „Kölnischen Kanzel" nördlich von Züschen herrschte reger Flugbetrieb.

Dabei hatte es noch am Vortag nicht nach günstigen Wetterbedingungen ausgesehen, und die sind ja Voraussetzung für einen sicheren Flugbetrieb. Aber Petrus hatte ein Einsehen mit den Himmelsstürmern und schickte Sonne und günstigen Wind.

Vom Hubschrauber bis hin zum Doppeldecker-Nachbau aus dem Ersten Weltkrieg sowie einem hochmodernen Quadrocopter waren viele Flugmodelle - auch von befreundeten Vereinen - am Start.

Die Hobbypiloten, einige von ihnen fliegen sogar beruflich die größeren Vorbilder, steuerten ihre überwiegend selbst gebauten Schätze in eleganten Schwüngen, Loopings und Rollen über das Flugfeld. Und nach sicherer Landung stand die Wartung auf der Checkliste. Zum Thema Modellflug machten Christian Effelsberg und Dirk Seitz darauf aufmerksam, dass ein Modellflugzeug gemäß der Luftverkehrs-Zulassungs-Ordnung (LuftVZO) ab einem bestimmten Gewicht versicherungspflichtig ist.

"Anfliegen" des Modellflugvereins Colibri in Züschen

Das gilt auch für die in Mode geratenen Quadrocopter, die oft fälschlicherweise als Drohne bezeichnet werden. Zusätzlich sind beim Flug innerhalb einer aktiven Flug-Kontrollzone, und das ist in Fritzlar wochentags und manchmal auch an Wochenenden der Fall, besondere Regeln zu beachten.

Informationen dazu gibt es beim Fritzlarer Modellflugverein unter: www.colibri-fritzlar.de

Von Rainer Zirzow

Quelle: HNA

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