Feurige Musik aus Kuba

"Los Dos y Companeros" im Wolfhager Kulturladen: Salsa aus der Oberpfalz

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Wie in Havanna: Musiker Sergio Catona zeigte mehrere Male sein Können beim Gitarrensolo.

Wolfhagen. „Los Dos y Companeros“: Der Bandname bedeutet auf deutsch etwa „Die Zwei und ihre Kameraden“ - eine Kreation der Bandgründer Michael Deiml und Walter Tröster aus dem bayrischen Amberg.

Die Musiker brachten am Sonntagabend den Kulturladen Wolfhagen in Schwung. Ihr Rezept für Stimmung auf und vor der Bühne ist feurige Musik aus Kuba gepaart mit Texten im oberpfälzischen Dialekt. Auf diese Idee waren sie vor über zehn Jahren gekommen, weil sie kubanische Musik machen wollten, selbst aber weder spanisch sprachen, noch verstanden. Und dennoch wurde aus dieser eigenartigen Kombination Salsa, Salsa und nochmal Salsa, ein Sound, bei dem jeder einfach mit muss, wie die drei Sänger Don Michon (Michael Deiml), Don Macson (Walter Tröster) und Maxito (Maximilian Braun) finden. Sie hatten sich für ihren Auftritt waschechte Kubaner zur musikalischen Unterstützung geholt.

In Wolfhagen dauerte es drei Lieder, bis die ersten Tänzer den Rhythmus aufgesaugt hatten und loslegten. Und nach einer kurzen Pause in der Hälfte des Konzertes war der Platz zwischen Band und Publikum mit Tanzwilligen gefüllt, die es nach mehrfacher Aufforderung der Musiker nicht mehr auf den Plätzen hielt. Wärend die Band auf der Bühne von „Mach dein Ladn zua“, was so viel bedeutet, wie „Mach Feierabend“, „I mog koan Winter“ („Ich mag den Winter nicht) und „Weiber“ sang, ließen Teile des Publikums die Hüften zur lauten Musik kreisen. Begeisterte Zugaberufe wurden durch einen musikalischen Nachschlag gestillt und das Publikum gut gelaunt in die Sonntagnacht entlassen.

Quelle: HNA

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